Eltern-Kind-Pass goes digital.
Mit dem elektronischen Eltern‑Kind‑Pass (eEKP) wird der bisherige Eltern‑Kind‑Pass in Papierform in Österreich vollständig digitalisiert und für alle neu diagnostizierten Schwangerschaften sowie für alle Kinder verpflichtend. Alle Gesundheitsdaten und Untersuchungen werden sicher in der ELGA gespeichert und sind über das Gesundheitsportal abrufbar. Die vorgesehenen Untersuchungen ermöglichen es, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, rechtzeitig zu behandeln und die Entwicklung des Kindes regelmäßig zu verfolgen. Die Nutzung des eEKP ist entweder über eine Weboberfläche oder - deutlich komfortabler - direkt in Ihrer Arztsoftware möglich. CGM Arztsysteme Österreich integriert den eEKP nahtlos in Ihr System, sodass Sie nicht in einer zusätzlichen Weboberfläche arbeiten müssen und eine einfache Dokumentation entsteht.
Verpflichtung des elektronischen Eltern-Kind-Pass ab
01. Oktober 2027
Das Parlament hat beschlossen, die bundesweite Verpflichtung zur Nutzung des elektronischen Eltern-Kind-Passes um ein Jahr auf den 01. Oktober 2027 zu verschieben. Es wurde bereits auf politischer Ebene bestätigt, dass eine Pilotphase ab Herbst 2026 in einem Bundesland gestartet wird.
Die Vorteile der vollständigen Integration des eEKP in Ihrem CGM- Arztinformationssystem
Der neue elektronische Eltern-Kind-Pass bietet mehr Qualität und Vernetzung in der medizinischen Versorgung von Anfang an
Der digitale Eltern-Kind-Pass ermöglicht Ärzt:innen eine lückenlose, papierlose Dokumentation aller Untersuchungen und Beratungen von der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter. Durch die zentrale Datenspeicherung wird der Informationsaustausch zwischen niedergelassenen Ärzt:innen, Spitälern und Hebammen deutlich vereinfacht und beschleunigt.
Die digitale Kartei ist klar und übersichtlich aufgebaut:
- Im oberen Bereich: Timeline mit jeweiliger Schwangerschaftswoche
- Übersicht zum errechneten Geburtstermin
- Zentrale Daten zu Mutter und Fötus mit anschaulichen Verlaufsdiagrammen
- Aktuelle und geplante Untersuchungen als Kacheln, klar nach Status unterscheidbar
- Leistungen mit Anspruch auf Kindergeld gesondert gekennzeichnet
- Bereits übermittelte Untersuchungen mit Datum und verantwortlicher Person ausgewiesen
Die Integration des eEKP am Beispiel unserer Arztsoftware CGM MAXX:
Ansicht des eEKP in CGM MAXX
CGM integriert den eEKP vollständig in Ihre Praxissoftware – ohne Systemwechsel, ohne Doppeleingaben, weil ein Medienbruch kein Service ist.
Weboberfläche oder vollständige Integration?
Die bundesseitig bereitgestellte Weboberfläche erfüllt die gesetzlichen Anforderungen. Sie ist jedoch nicht in Ihre Praxissoftware integriert. Das bedeutet für Ihren Praxisalltag:
- Doppelte Dokumentation: Untersuchungsdaten müssen sowohl in der Kartei als auch in der Weboberfläche erfasst werden.
- Keine automatische Datenübernahme: Ohne Rückschreibung bleiben eEKP-Daten in der Weboberfläche und fehlen in der Patientenkartei.
- Systemwechsel: Eigener e-card-Dialog und separate Anmeldung unterbrechen den Praxisablauf.
- Fristen manuell überwachen: Untersuchungen sind an feste Zeitfenster gebunden und automatische Erinnerungen fehlen.
- Risiko für den Kinderbetreuungsgeld-Anspruch: Versäumte Fristen können finanzielle Auswirkungen für Ihre Patientinnen und Patienten haben.
- Aufwendige Korrekturen: Änderungen können eine vollständige Neuerfassung eines Kapitels erforderlich machen.
- Keine Verlaufsdarstellung: Verläufe, Perzentilen und Timeline stehen in der Weboberfläche nicht zur Verfügung.
- Keine Unterstützung im Behandlungskontext: Kein Hinweis auf den Schwangerschaftsstatus oder auf kontraindizierte Arzneimittel bei der Verordnung.
- Keine Teamsteuerung: Keine Rollen- und Rechteverwaltung sowie keine Statusübersicht für offene oder abgeschlossene Untersuchungen.
- Übernahme aus der lokalen Patientenakte: Bereits erfasste Untersuchungsdaten werden automatisch übernommen, eine doppelte Erfassung entfällt.
- Automatische Rückschreibung: Relevante eEKP-Daten, einschließlich des Notfallkontakts, werden direkt in die Patientenstammdaten übernommen.
- Kein Systemwechsel notwendig: Der eEKP ist ohne zusätzliche Anmeldung direkt in den bestehenden e-card-Workflow integriert.
- Untersuchungsplan mit Status und Zeitfenster: Offene, erledigte und überfällige Untersuchungen sowie relevante Fristen sind jederzeit übersichtlich ersichtlich.
- Vorbelegt aus dem eigenen Datenbestand: Bei Korrekturen oder Ergänzungen stehen bereits vorhandene Daten automatisch zur Verfügung.
- Timeline, Verlaufsdiagramme und Perzentilen: Der Schwangerschaftsverlauf wird übersichtlich mit zeitlichen Verläufen und grafischen Auswertungen dargestellt.
- Hinweis bei der Verordnung: Die Software weist mit automatischen Hinweisen auf in Schwangerschaft und Stillzeit kontraindizierte Arzneimittel.
- Berechtigungsgruppen und Statusfilter: Aufgaben können im Praxisteam gezielt verteilt und über Statusfilter einfach nachverfolgt werden.
- Ausdruck und Ablage in der Kartei: Patientenausdrucke werden direkt erstellt und in der elektronischen Kartei dokumentiert.
Um CGM BENCHMARKS verwenden zu können, muss jeder Arzt und jede Ärztin der hinterlegten Einverständniserklärung zugestimmt haben. Diese wird beim ersten Login automatisch angezeigt.
Danach können die CGM BENCHMARKS jederzeit unter "Allgemein > CGM BENCHMARKS" geöffnet werden.
In den nächsten Tagen werden die CGM BENCHMARKS für Sie kostenlos freigeschalten und automatisch aktiviert. Von Ihrer Seite ist kein zusätzlicher Schritt notwendig.
Danach können die CGM BENCHMARKS jederzeit über das "Hauptmenü > Statistik > CGM BENCHMARKS" gestartet werden.