Presse von CGM LAUER
24. Oktober 2017, Fürth

Arzneimitteltherapiesicherheit – Apotheker werden stärker in die Pflicht genommen

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen gemäß dem statischen Bundesamt steigt kontinuierlich. Setzt sich dieser Trend zu einem immer längeren Leben fort, dann könnten 2017 geborene Jungen durchschnittlich bis zu 90 Jahre, Mädchen bis zu 93 Jahre alt werden.* Die meisten Menschen wünschen sich nicht nur eine lange Lebenszeit, sie wünschen sich auch lange gesund und aktiv am Leben teilzunehmen. Apotheker können und sollten hier unterstützend tätig werden und das Medikationsmanagement als eine Chance sehen, um sich im Apothekenmarkt zu positionieren. Gerade bei Polymedikation gilt es Patienten zukünftig verstärkt ausführlich zu beraten und in der Therapie konsequenter zu begleiten. Entsprechende prozessunterstützende Software-Lösungen bietet LAUER-FISCHER bereits heute an.

Der demografische Wandel, die Ausweitung von Volkskrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes, aber auch steigende umweltbedingte Belastungen führen dazu, dass ein immer größer werdender Anteil der Bevölkerung auf Medikamente angewiesen ist. Durch diesen Anstieg der durchschnittlich eingenommenen Medikamente je Patient werden unerwünschte Arzneimittelereignisse (UAE) immer häufiger. UAE sind schädliche und unbeabsichtigte Reaktionen auf ein Medikament bzw. Interaktionen von Medikamenten. Im Sinne der Patientensicherheit hat sich die deutsche Apothekerschaft deshalb zu Verbesserungen und mehr Verantwortung bei der Übernahme für die Arzneimitteltherapie und die Versorgung ihrer Patienten verpflichtet.**

Für den einzelnen Apotheker ergeben sich aus den gesellschaftlichen Veränderungen neue Herausforderungen und Chancen, das apothekeneigene Dienstleistungs- und Serviceangebot auszuweiten. Da das Gesundheitsbewusstsein – gerade bei jüngeren Menschen – zunimmt, steigt die Nachfrage nach Beratungsleistungen der Apotheke. Doch nicht nur die eigene, aktive Selbstvorsorge des Patienten gilt es künftig mehr als bisher zu unterstützen. Parallel dazu wächst auch die Zahl der Menschen, die regelmäßig mehr als ein Medikament einnimmt. Um bei Polymedikation die Arzneimitteltherapiesicherheit, insbesondere bei älteren Menschen, hoch zu halten, bedingt dies einer sicheren Versorgung mit Medikamenten (Medikationsanalyse) und einer intensiven Therapiebegleitung. Insbesondere die Versorgung von Pflegeeinrichtungen mit Blick auf die Möglichkeiten der Verblisterung haben dabei das Potenzial eines neuen Zukunftsmarktes.

Neben einem systematischen und leistungsfähigen Medikationsmanagement, wird auch der lückenlose Austausch zwischen Apotheke, niedergelassenem Arzt/Klinik und Pflegeeinrichtung immer wichtiger, um Patienten bestmöglich zu unterstützen. Gerade die Schnittstelle zwischen Arzt und Apotheker als interdisziplinäre und intersektorale Kommunikation ist von besonderer Bedeutung. Denn abgesehen von den verordneten Medikamenten weiß meist nur der Apotheker, welche Medikamente ein Patient zusätzlich im Rahmen der aktiven Vorsorge, also der Selbstmedikation, einnimmt. Mögliche Risiken wie Wechselwirkungen z.B. von freiverkäuflichen und ärztlich verschrieben Produkten, kann nur der Apotheker schnell erkennen und sofort reagieren. Es gilt auf allen Ebenen in der Praxis konstruktiv und gemeinsam mit einem Nutzen für alle Beteiligten zusammenzuarbeiten.

Um die Arzneimitteltherapiesicherheit und die Therapiebegleitung – auch bei jüngeren Patienten – zu verbessern, sollten Apothekenleiter auf prozessunterstützende Software-Lösungen setzen und dies als neues Serviceangebot am Markt platzieren. Hier unterstützt die Lösung, MediPlanOnline®, von LAUER-FISCHER optimal. MediPlanOnline® bietet Apotheke, Pflege und Arzt gemeinsamen Zugriff auf den patientenindividuellen Medikationsplan. Dosierungs- und Medikationsänderungen können direkt online von allen Beteiligten verwaltet werden. Rezeptanforderungen erfolgen automatisch und die Bestellung der Beimedikation erfolgt ganz einfach auf Knopfdruck. MediPlanOnline® unterstützt Apotheken darüber hinaus die wachsende Nachfrage des Marktes im Hinblick auf die Blisterversorgung effizient zu bedienen. Das Modul ermöglicht eine sichere Verblisterung, ob manuell oder maschinell. Selbst komplexe Medikationen können verlässlich verabreicht werden. Zusammen mit den weiteren Blister-Lösungen von LAUER-FISCHER erhalten Apotheker dadurch größtmögliche Unterstützung.

Neben MediPlanOnline® bietet LAUER-FISCHER mit CGM LIFE eine weitere Lösung, um der Notwendigkeit einer intersektoralen, digitalen Vernetzung nachzukommen. Für eine gesunde Lebenszeit, erfolgreichere Behandlungen und mehr Lebensqualität vernetzt LAUER-FISCHER über die zentrale Gesundheitsakte CGM LIFE Apotheke, Patient und Gesundheitsleistungserbringer. Die zugrundeliegende Technologie stammt dabei von CompuGroup Medical SE (CGM). Auf Basis dieser digitalisierten, sektorenübergreifenden Kommunikation kann auf alle wichtigen, aktuellen und historischen Patienteninformationen lückenlos und sicher zugegriffen werden. Das ist entscheidend für die Machbarkeit und Qualität eines systemunterstützten Medikationsmanagements: Erkennen, Vorbeugen und Lösen von Medikationsrisiken (AMTS Stufe I) sowie weiterführende Begleitung, Beobachtung und Reaktion (AMTS Stufe II).Durch den Informations- und Datenaustausch in CGM LIFE wird somit die Voraussetzung für eine sichere, machbare und qualitativ optimierte Gesundheitsversorgung geschaffen.

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