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Das Deutsche Melde- und Informationssystem im Infektionsschutz - "DEMIS" 

Über das Deutsche Infektionsschutzgesetzt (IfSG) wird unter anderem die Meldepflicht der Labore bei bestimmten positiven Nachweisen von Krankheitserregern gesetzlich verankert. Über §7 werden sowohl namentliche wie nicht-namentlich zu meldende Infektionen hochansteckender Krankheitserreger geregelt.

DEMIS ist das "Deutsche Melde- und Informationssystem im Infektionsschutz".

Das Robert-Koch-Institut (RKI) legt hiermit den Grundstein für ein bundesweit gültiges, rein elektronisches Meldesystem, welches Arztpraxen, Labore, das RKI sowie die Gesundheitsämter über ein elektronisches Meldesystem verbindet.

Wird in einem Labor ein meldepflichtiger Krankheitserreger befundet, so werden die Daten zu Erreger und Probendetails codiert und über vordefinierte technische Wege an DEMIS, die Meldestelle des RKI, rein elektronisch übertragen. Von hier aus werden die Meldungen an die zuständigen Gesundheitsämter zur Einleitung weiterer Maßnahmen elektronisch weitergesendet.

Zur Integration in CGM VT werden zunächst die für die Codierung der Daten relevanten Werkzeuge LOINC sowie SNOMED CT zur Verfügung gestellt.

Hierbei werden über

  • LOINC (Logical Observation Identifiers Names and Codes) die im Labor durchgeführten Untersuchungen für die Erregernachweise codiert (Antigentests, PCR-Tests, Kulturuntersuchungen, etc.)
  • SNOMED CT (Systematized Nomenclature of Medicine Clinical Terms) die Erreger sowie die Probendetails (Material und Abnahmeort)

codiert.

Ein meldepflichtiger Erreger kann über eine Kombination unterschiedlicher Erregernachweise analysiert werden.

Die so in CGM VT ausgelöste Meldung wird auf elektronischem Wege an CGM VT communicator weitergereicht. Von hier aus geschieht die Kommunikation der Daten an die DEMIS-Plattform im hierfür vorgesehenen FHIR-Format.

Eine direkte Benachrichtigung der Gesundheitsämter durch das Labor in Form von Fax-Formularen entfällt hierbei vollständig.

Gerätestatus - Start-Stop-Funktion und Auswertung von Geräteprotokollen

Mit CGM VT Neon wird die über Jahre genutzte Anwendungsoberfläche von CGM VT Communicator durch neue integrierte Funktionen ersetzt.

Ab sofort werden die an das System angeschlossenen Analysegeräte direkt aus der CGM VT-Oberfläche administriert.

Konfiguration

Die Konfiguration der technischen Geräteanbindung wird ab sofort über die Stammdaten 'Arbeitsplätze & Analysesystem' durchgeführt.

Neben der Zuordnung des korrekten, zur Firmware-Version des Gerätes passenden Treibers, kann auch der technische Anschluss, also die Daten des entsprechenden Terminalserver-Ports, eingestellt werden.

Routinebetrieb

Für den Routinebetrieb bietet das neue Formular 'Geräte-Status' einige hilfreiche Funktionen:

  • Es kann überprüft werden, ob die Schnittstelle zu einem Gerät aktiv läuft. Bei Problemen kann die Schnittstelle gestoppt und bei Bedarf neu gestartet werden.
  • Sollen Probleme bei der Datenkommunikation analysiert werden, so kann hierfür das Geräteprotokoll genutzt werden. Nach Festlegung eines Auswertungszeitraums kann der Anwender das Protokoll frei durchsuchen, z.B. nach einer Probennummer. Zusätzlich kann festgelegt werden, ob nur eingehende, nur ausgehende Nachrichten oder beide in Kombination angezeigt werden sollen. Auch das Ein- und Ausblenden von Fehlermeldungen sowie technische Kommunikationsdaten ist möglich.
  • Soll ein neues Gerät angeschlossen oder eine Umkonfiguration wichtiger Parameter wie Kanalzuordnungen, Transformationsregeln oder Geräteflags überprüft werden, so steht der Echtzeit-Modus zur Verfügung. Die gesamte Gerätekommunikation kann zum aktuellen Zeitraum mitgeschnitten und zur Auswertung angezeigt werden.
Mikrobiologiebefund - Variable Resistogrammtabelle

In vielen Mikrobiologiebefunden werden die Ergebnisse der Resistenztestung in tabellarischer Form ausgewiesen. Wurden in einem Auftrag mehrere Krankheitserreger befundet und deren Medikamentenresistenz in vitro bestimmt, so schaffen entsprechende Tabellen eine schnelle Übersicht über das Resistenzverhalten.

Neben der Ausweisung der Resistenzangabe "S" (sensibel), "R" (resistent) und "I" (sensibel) kann auch eine MHK-Angabe wichtig sein.

Bis dato wurde für den Mikrobiologiebefund die Resistogrammtabelle als fix programmiertes HTML-Bild in das Layout integriert. Eine optische Anpassbarkeit oder eine Flexibilität bei Seitenumbrüchen war nicht gegeben.

Mit CGM VT Neon besteht nun die Möglichkeit, die Ergebnisse der Resistenztests der Mikroorganismen gegen verschiedene Medikamente (in der Regel Antibiotika) über eine echte Tabellenstruktur ausgeben zu können.

Hierzu bietet der Layoutkonfigurator nun einen neuen Tabellenbereich mit eigenen Variablen an. Visuelle Anpassungen wie Schriftarten, Schriftstil, farbliche Hervorhebungen etc. können leicht und individuell vorgenommen werden. Bei Seitenumbrüchen werden die Tabellen korrekt dargestellt, vorhandene Kommentare können als Tabellen-Fußnoten integriert werden.

In vielen Fällen wird in der Mikrobiologie pro Primärprobe ein Befund ausgegeben mit einer Resistogrammtabelle am Ende.

Wird ein probenübergreifender Befund gewünscht, so bietet das System zwei Varianten für die Resistogramm-Ausgabe:

  • Entweder wird zu jeder Probe ein einzelnes Resistogramm ausgegeben oder
  • das Layout wird so gesteuert, dass sich eine vollständig übergreifende Tabelle ganz am Ende des Befunds ergibt.
Abgleich der Patientenstammdaten über Zentralregister - Schweizer Register "SASIS"

In einem typischen Privatlabor werden Laboraufträge über eine Vielzahl verschiedener Varianten an das Labor übergeben: elektronisch über Order-Entry-Systeme oder herkömmlich z.B. über Papierbelege oder sonstige Auftragsscheine. 

Sehr oft stellt sich hierbei die Frage, ob die übermittelten Patientendaten vollständig und aktuell sind. Insbesondere korrekte Anschrift- und Versicherungsdaten des Patienten sind sowohl für die Befundzustellung als auch für die Rechnungslegung essentiell.

Einige Länder bieten für solche Fragestellungen zentrale Patientendaten-Register an. Medizinische Leistungserbringer können die Patientendaten hierüber abgleichen und bei Bedarf automatisch aktualisieren lassen.

Mit CGM VT Neon kann ein solcher Abgleich vollautomatisch organisiert werden. Die Patientendaten zu allen neu eingehenden Aufträgen des Tages werden gesammelt und zu einem festgelegten Zeitpunkt, z.B. nachts gegen den Datenbestand des Zentralregisters abgeglichen. Notwendige Korrekturen werden automatisiert durchgeführt.

Problemfälle, wie unbekannte im Zentralregister noch nicht vorhandene Patienten oder nicht eindeutig identifizierbare Patienten, werden in einem speziellen Auftragspool aufgefangen. So kann ein administrativ arbeitender Labormitarbeiter diese Patienten manuell prüfen und Korrekturen nach entsprechender Recherche manuell vornehmen.

Mit der aktuellen Version Neon unterstützt CGM VT den Abgleich mit dem Schweizer Patientenregister SASIS.

Anbindung externer Order Entry-Systeme zur Auftragserweiterung

Mit CGM VT Neon bietet das System die Möglichkeit, externe Auftragserfassungs-Systeme ("Order Entry") anzubinden.

Sollen zu einem Laborauftrag weiterführende Untersuchungen eines Partnerlabors beauftragt werden, so kann die Anwendungsoberfläche direkt aus der Auftragsbearbeitung heraus aufgerufen werden.

Hierbei werden die grundlegenden Auftrags- und Patientendaten an das Fremdsystem übergeben, sodass der Anwender sich um das Erfassen der administrativen Daten nicht weiter kümmern muss. Er kann direkt mit dem Anfordern der benötigten Untersuchungen und Profile beginnen.

Als Schlüssel wird die Auftragsnummer des Labors an das externe System weitergereicht. Laufen später die vom Partnerlabor erstellten Befunde über entsprechende Ergebnisschnittstellen zurück, so können diese über die Auftragsnummer einfach und sicher zugeordnet und in den Auftrag integriert werden.

Mit CGM VT Neon werden die grundlegendenden Funktionen, wie Konfiguration der externen Anwendungen und die Aufruf-Integration in die Formulare der Auftragserstellung bereitgestellt.

Die Anbindung eines solchen externen Anforderungssystem kann über eine Lizenz freigeschaltet werden. Mit CGM VT Neon wird bereits jetzt eine Reihe bekannter Order Entry-Systeme unterstützt. Je nach Projektumgebung können auch weitere Systeme angeschlossen werden.

Systemaktualisierung auf InterSystems "IRIS"

Neben den Komponenten für die Anwendungsoberfläche und die Steuerung des Clients nutzt das Laborinformationssystem CGM VT eine Datenplattform, um die Verarbeitungslogik der Geschäftsprozesse und die Datenspeicherung abzubilden.

Über diese Plattform werden zusätzlich auch alle datennahen Kommunikationsprozesse abgebildet - sei es die Kommunikation zu den Analysegeräten, sei es die Kommunikation zu anderen externen Systemen wie beispielsweise Auftragserstellungssysteme ("Order Entry") oder patientenführenden Systemen, wie Krankenhausinformationssystemen.

CGM LAB setzt hierbei auf die Produkte der US-basierten Firma InterSystems.

Weltweit setzen insbesondere Anbieter von Healthcare-Lösungen auf diese Plattform - Sie vereint leistungsstarke, höchst zuverlässige und hochgradig skalierbare Funktionen für Datenmanagement, Interoperabilität und schnelle Analysen mit einer raschen Anwendungsentwicklung.

Mit CGM VT Neon wird die aktuelle Version dieser Daten- und Kommunikationsplattform in das System integriert.

Unter dem Versionsnamen InterSystems IRIS wurde die Basis von CGM VT auf das nächste Level angehoben:

  • Für den Anwender bedeutet dies ein Plus an Verlässlichkeit und Hochverfügbarkeit,
  • für die Entwickler von CGM VT ein Plus an Datenbankmanagement, Interoperabilität und Analysefunktionen.

Die Entwicklung datenintensiver Applikationen wie Laborinformations-Systeme wird damit vereinfacht und beschleunigt.

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