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Zeigen, was in der Telematikinfrastruktur steckt

9. November 2020

Kommunikation im Medizinwesen

Die Corona-Krise hat die medizinische Versorgung einem Stresstest unterzogen. Das gilt auch für das Langzeitprojekt der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. Im Großen und Ganzen wurde dieser Test bestanden: Die Ausstattung der Arztpraxen und psychotherapeutischen Praxen mit Konnektoren ist weitgehend vollzogen. Über 100.000 Arztpraxen sind mittlerweile an die TI angebunden.

Auch wenn es hier und da noch hakt: Der Anschluss der Arztpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) ist weitgehend vollzogen. Jetzt rücken Mehrwertanwendungen wie Notfalldatensatz, elektronische Medikation und der Kommunikationsdienst KIM in den Fokus – und damit eine bessere Patientenversorgung.

Denn ein digitales Gesundheitswesen benötigt mehr als nur digital erschlossene Arztpraxen. Echte, intersektorale Kommunikation wird erst möglich, wenn auch Krankenhäuser und Apotheken am Netz sind. Nach den Ärzten sind nun auch Apotheken und Kliniken an der Reihe, um in die TI einzusteigen. Der intersektoralen Verständigung steht dann nichts mehr im Wege.

KIM steht für Kommunikation im Gesundheitswesen (ehemals KOM-LE, d.h. Kommunikation für Leistungserbringer) und ermöglicht den vertraulichen, sicheren und verschlüsselten digitalen Austausch von Nachrichten und medizinischen Dokumenten zwischen TI-Teilnehmern.

Die Einführung erfolgt schrittweise. Im zweiten Halbjahr 2020 können eArztbriefe und E-Mail-Nachrichten über KIM versendet und empfangen werden. Ab Mitte 2021 wird KIM die einzige Möglichkeit für eine Vergütung des Versands und Empfangs von eArztbriefen sein. Ab Januar 2021 sind alle Arztpraxen nach dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) zudem verpflichtet, die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) über die TI an die Krankenkassen zu senden.

Neben Arzt- und psychotherapeutischen Praxen werden sich auch Krankenhäuser, Apotheken, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen und weitere Einrichtungen an KIM anschließen. Geplant ist, dass zukünftig die gesamte elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen über KIM stattfinden kann. Der intersektoralen Verständigung steht dann nichts mehr im Wege.

 

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