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TI-Mehrwertanwendungen mit CGM TURBOMED

Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und der Aufbau eines sicheren Kommunikationsnetzes im Gesundheitswesen – mit diesen großen Zielen wurde die gematik vor mehr als 15 Jahren gegründet. Nun sind die ersten Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) mit medizinischem Mehrwert endlich für Sie und Ihre Patienten nutzbar.

Die Mehrwertanwendungen im Überblick

KIM
NFDM
eMP
eAU
DiGA

Kommunikation im Medizinwesen – KIM

Medizinische Dokumente können künftig über die TI elektronisch und sicher versendet und empfangen werden. KIM wird in den nächsten Jahren KV-Connect ablösen und als Kommunikationsweg für den schnellen und sektorenübergreifenden Austausch einer Vielzahl von Dokumenten wie E-Arztbriefe, E-Rezepte, elektronische Patientenakten usw. dienen. Auch der Versand der eAU wird zukünftig verpflichtend über KIM erfolgen.

Das brauchen Sie, um KIM nutzen zu können

Um von den Vorteilen, die KIM Ihnen bietet, profitieren zu können, benötigen Sie ein zugelassenes E-Health-Upgrade Ihres TI-Konnektors, einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) der 2. Generation, das CGM KIM-Modul von CGM TURBOMED, eine KIM-E-Mail-Adresse und gegebenenfalls zusätzliche Kartenterminals.

Bestellung von eHBA und KIM-E-Mail-Adresse

Den eHBA der 2. Generation können Sie hier bestellen. Dazu ist bei einigen Kammern vorab ein Bestellcode anzufordern. Der eHBA wird bereits seit Nutzung des Versichertenstammdatenmanagements durch die KVen gefördert. Ihre CGM KIM-E-Mail-Adresse erhalten Sie hier.

Notfalldatenmanagement – NFDM

Das NFDM wird die Notfallversorgung revolutionieren. Zum ersten Mal lassen sich ein Notfalldatensatz (NFD) und der sogenannte Datensatz Persönliche Erklärungen (DPE) anlegen, auf der eGK speichern und jederzeit durch berechtigte Heilberufler auslesen. Notfallrelevante Daten wie Diagnosen, Medikation, Unverträglichkeiten, Allergien, Implantate oder CAVE-Hinweise werden nach Zustimmung des Patienten auf der eGK gespeichert und sind im Fall der Fälle verfügbar. Daneben erlaubt der DPE einen beschleunigten Zugriff auf die Ablageorte von wichtigen Dokumenten wie Organspendeausweise, Vorsorgevollmachten oder Patientenverfügungen. Dieser „medizinische Steckbrief“ wird die Versorgung verbessern, da relevante Informationen jederzeit zugänglich sind.

Notfalldaten lesen und schreiben – so einfach geht's

Notfalldaten lesen und schreiben

Wirtschaftlicher Mehrwert für Ihre Praxis

Doch nicht nur die medizinischen Mehrwerte sprechen für sich. Sobald Sie das NFDM nutzen, haben Sie Anspruch auf eine einmalige Mindestförderung i. H. v. € 1.125,– und fortlaufend € 4,50 quartalsweise. Außerdem stehen Ihnen für die Erstanlage und Verwaltung von Notfalldatensätzen extrabudgetäre Honorare zu.

Extrabudgetäre Verdienstmöglichkeiten

Das brauchen Sie, um NFDM nutzen zu können

Um von den medizinischen Vorteilen für Ihre Patienten und den finanziellen Vorteilen für Ihre Praxis profitieren zu können, benötigen Sie ein zugelassenes E-Health-Upgrade Ihres TI-Konnektors, einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) der 2. Generation und ein Software-Modul in CGM TURBOMED zur Nutzung der medizinischen E-Health-Anwendungen.

Das für die Nutzung des NFDMs notwendige E-Health-Upgrade wird Ihnen als Telematikinfrastruktur-Kunden der CGM automatisch bereitgestellt und gemäß der Besonderen Geschäftsbedingungen (Absatz 24.3) in Höhe der Förderung berechnet. Den eHBA der 2. Generation sollten Sie schon jetzt hier bestellen. Dieser wird übrigens bereits seit Nutzung des Versichertenstammdatenmanagements gefördert.

Mit dem NFDM-Modul bieten wir Ihnen die bestmögliche Unterstützung und Integration des NFDMs in Ihre Praxisabläufe. Bestellen Sie Ihr NFDM-Modul schon jetzt und sichern Sie sich über die Grundförderung hinaus extrabudgetäre Honorare ab dem Tag der Bereitstellung des E-Health-Upgrades.

NFDM mit CGM TURBOMED

Elektronischer Medikationsplan – eMP

Patienten haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf einen Bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP). Hierin wird die Medikation festgehalten und der Patient bei der richtigen Einnahme der Arzneimittel unterstützt. Der BMP wird den Patienten heute in Papierform zur Verfügung gestellt.

Durch den E-Health-Konnektor kann der BMP seit Juli 2020 auf der Gesundheitskarte des Patienten gespeichert werden – als elektronischer Medikationsplan (eMP).

Die Vorteile des seit 2017 verbreiteten BMPs, insbesondere bei der gemeinsamen Behandlung eines Patienten, liegen auf der Hand. Mit dem eMP wird nun die nächste Stufe erreicht: Der jeweils aktuelle Plan des Patienten kann auf seiner eGK gespeichert werden und durch alle beteiligten Ärzte und Apotheker schnell und komfortabel angepasst werden.

Das brauchen Sie, um den eMP nutzen zu können

Um von den Vorteilen des elektronischen Medikationsplans profitieren zu können, benötigen Sie ein zugelassenes E-Health-Upgrade Ihres TI-Konnektors, zusätzliche Kartenterminals und ein CGM eMP-Modul von CGM TURBOMED. Ihr Patient benötigt zudem die PIN seiner eGK.

Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung – eAU

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ist eine wichtige Anwendung bei der Digitalisierung. Der Versand soll dabei über KIM erfolgen.

Wenn ein Arbeitnehmer erkrankt ist und seine Arbeitsleistung nicht erbringen kann, ist er in der Regel verpflichtet, seinem Arbeitgeber spätestens am 4. Tag nach Beginn der Erkrankung eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Bescheinigung) vorzulegen, die von einem Arzt ausgestellt ist. Bisher wird in diesem Fall maschinell eine Papierbescheinigung in mehrfacher Ausfertigung erstellt. Diese muss der Versicherte seinem Arbeitgeber vorlegen und per Post an seine Krankenkasse schicken.

All das kostet viel Geld und Zeit. Auf Grundlage des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) und des Bürokratieentlastungsgesetzes III, die beide im Jahr 2019 in Kraft traten, soll die Bescheinigung in Zukunft sowohl an die Krankenkasse als auch an den Arbeitgeber digital übermittelt werden.

So funktioniert die eAU mit CGM TURBOMED

  • Der Versicherte meldet sich telefonisch bei seinem Arbeitgeber krank und sucht einen Vertragsarzt auf.
  • Der Vertragsarzt erstellt die eAU digital in CGM TURBOMED und sendet die Daten dann über den TI-Dienst KIM sicher an die betreffende Krankenkasse.
  • Die Krankenkasse verarbeitet die Daten des Versicherten in ihrem Verwaltungssystem.
  • Auf Anfrage des Arbeitgebers leitet die Kasse die Informationen zu Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit – und ohne Diagnosedaten – an diesen weiter.
  • Der Versicherte erhält vorerst noch als Nachweis einen Papierausdruck, dieser soll jedoch ebenfalls abgeschafft werden, sobald ein elektronisches Äquivalent mit gleichem Beweiswert zur Verfügung steht.

Die Vorteile eAU

  • Die Daten des Versicherten können wesentlich schneller und sicherer an Krankenkasse und Arbeitgeber übermittelt werden.
  • Der Versicherte muss keine Papierbescheinigung mehr an Arbeitgeber und Krankenkasse schicken.
  • Medienbrüche – z. B. maschinell erstellte Bescheinigung wird ausgedruckt und später wieder eingescannt – werden vermieden und damit können Zeit und Geld gespart werden.

Voraussetzungen

Voraussetzung für die digitale Übermittlung der eAU an die Krankenkasse ist die Anbindung der ausstellenden Arztpraxis an die Telematikinfrastruktur. Die eAU wird künftig verpflichtend und über den Kommunikationsdienst KIM übermittelt. Sie sind außerdem verpflichtet, dem Patienten die Bescheinigung als Ausdruck oder digital zur Verfügung zu stellen.

Die elektronische Übermittlung der Daten zur Arbeitsunfähigkeit von der Krankenkasse an den Arbeitgeber ist ab dem 01.01.2022 verpflichtend. Der Arbeitgeber ruft dabei einen entsprechenden Datensatz ab, den die Krankenkasse für ihn zu der Arbeitsunfähigkeitsmeldung erstellt. Ab diesem Zeitpunkt entfällt dann der Ausdruck für den Patienten.

Die Funktionalität der eAU wird Ihnen in CGM TURBOMED kostenlos als Bestandteil des KIM-Moduls bereitgestellt. Die technischen Voraussetzungen sind identisch mit denen von KIM.

Digitale Gesundheitsanwendungen – DiGA

Ab sofort ist die Verordnung von digitalen Anwendungen auf Rezept möglich. Wenn Tabletten, Heilmittel und andere therapeutische Maßnahmen nicht ausreichen oder digital unterstützt werden sollen, können Ärzte und Ärztinnen künftig auf Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) zurückgreifen – Apps auf Rezept. Sie können Ihren Patienten und Patientinnen künftig helfen, Krankheiten besser und schneller zu erkennen, zu überwachen oder zu behandeln.

Diese Apps können schon jetzt über das Verordnungscenter verordnet werden. Klicken Sie einfach auf „App auf Rezept“ und alle zum Krankheitsbild passenden, verschreibungsfähigen DiGA werden mit einer detaillierten Beschreibung aufgelistet.

Sie haben Interesse, Ihren Patienten diesen Service anzubieten? Ein kurzes Video und weiterführende Informationen zur Verordnung, wie Ihr Patient mit dem Rezept weiter verfährt und welche DiGA überhaupt angeboten werden, haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Sie haben Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf!
Melanie Friedrich
Melanie Friedrich
Kundencenter CGM TURBOMED