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Presseinformationen
04. Oktober 2013, Koblenz

CGM GesundheitsMONITOR: Ärzte erwarten keine Verbesserung der Gesamtsituation

Koblenz, 4. Oktober 2013: Die neueste Umfrage des CGM GesundheitsMONITOR im Nachgang der Bundestagswahl befasst sich mit den gesundheitspolitischen Erwartungen an eine neue Bundesregierung. Wenig überraschend: Die Mehrheit der 440 befragten Ärzte unterschiedlichster Fachrichtungen, nämlich 81,4 Prozent, erwartet keine grundlegenden Reformen im Gesundheitswesen – und damit auch keine Verbesserung der gesundheitspolitischen Gesamtsituation. Damit zeichnet diese von der CompuGroup Medical, der ÄrzteZeitung und der Rheinzeitung gemeinsam durchgeführte repräsentative Erhebung ein eindeutiges Stimmungsbild.

Auch wenn die Ergebnisse der vergangenen Bundestagswahl die Bildung einer neuen Regierung notwendig werden lassen, geht die überwiegende Mehrheit (95,7 %) der Befragten davon aus, dass sich unter einer neuen Bundesregierung, egal in welcher Konstellation, die Gesamtsituation in der ambulanten Versorgung nicht verändern wird – oder sogar noch verschlechtern. Lediglich 4,3 Prozent der befragten Ärzte erwarten eine Verbesserung der Lage. Vergleicht man die Antworten der freiberuflich tätigen Ärzte mit jenen von beispielsweise in einem MVZ angestellten Ärzte, so erwarten Erstgenannte mit 60,1 Prozent eine gleich bleibende und mit 35,5 Prozent eine verschlechterte Gesamtsituation in der ambulanten Versorgung. Die Erwartungen der angestellten Ärzte sind hierbei sogar noch düsterer. Hier erwarten drei Viertel eine nicht verbesserte und ein Viertel eine verschlechterte ambulante Versorgung.

Die ganz aktuell – weniger als vierundzwanzig Stunden nach der Wahl – gestartete Umfrage behandelte zudem die Zuordnung des Gesundheitsresorts im Falle einer zu erwartenden großen Koalition. Mehr als drei Viertel (78,6 %) aller befragten Ärzte würden sich das Gesundheitsresort im Verantwortungsbereich der CDU wünschen, während nur 21,4 Prozent dieses der SPD zuweisen würden. Betrachtet man nur die Rückmeldungen der Fachärzte, so erhält die CDU hier eine Mehrheit von 83,9 Prozent für die Übernahme der Gesundheitspolitik. Bei den Hausärzten sind dies 75,9 Prozent.

Unabhängig von der parteipolitischen Entscheidung über die Zuordnung des Gesundheitsresorts in der neu aufzustellenden Regierung stellt sich die Frage nach der Prognose der weiteren Entwicklung der aus der Behandlung von Kassenpatienten erzielten Arzthonorare. Gut die Hälfte (55%) aller Befragten erwartet, dass die erzielten Honorare gleich bleiben, während 39,5 Prozent eine Senkung befürchten. Eine positive Prognose wagen lediglich 5,5 Prozent der befragten Ärzte.

Durch die Zusammenstellung einer neuen Bundesregierung ist eine Änderung im gesundheitspolitischen Kurs zu erwarten. Im Rahmen der Umfrage zum GesundheitsMONITOR wurden die teilnehmenden Ärzte deswegen auch nach der Unterstützungsfunktion ihres Praxismanagementsystems befragt. Hier gab die Mehrheit, nämlich rund zwei Drittel aller befragten Ärzte, an, dass ihr Praxismanagementsystem ihnen hilft, ihre Praxis schnell an geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen anzupassen. Berücksichtigt man bei den Antworten die verschiedenen Altersklassen der befragten, so sprechen sich die Ärzte zwischen 30 bis 45 Jahre am stärksten für die Nutzung eines Praxismanagementsystems zur Anpassung an neue gesetzliche Richtlinien aus.

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