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Presseinformationen
19. November 2018, Koblenz

Telematikinfrastruktur: Anschluss bis Ende Juni – Webseite bietet hilfreiche Informationen

Koblenz, 19. November 2018: Bis Juni 2019 haben Ärzte Zeit, ihre Praxen an die Telematikinfrastruktur anzuschließen. Das hat der Bundestag am Freitag (9. November) mit dem Pflegepersonalstärkungsgesetz beschlossen. Ende März 2018 müssen die notwendigen Komponenten bestellt sein. Eine Webseite beantwortet die wichtigsten Fragen zur Telematikinfrastruktur.

Vielen Bürgern ist kaum bewusst, an wie vielen Orten ihre Gesundheitsdaten lagern: Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte erfassen die Werte in ihren Computersystemen, Apotheken speichern Informationen zur Medikation, zu Hause liegt der Impfpass und das Smartphone erfasst Fitnessdaten, Puls oder Blutdruck. Die Telematikinfrastruktur kann diese Daten zentral erfassen und die Akteure einrichtungs- und sektorenübergreifend vernetzen – sicher und unter Berücksichtigung strengster Datenschutzrichtlinien.

Um die Anwendungen und die Vorteile der Telematikinfrastruktur sowohl für Bürger als auch für Institutionen verständlich zu machen, bietet die Internetseite www.telematikinfrastruktur.de einen umfassenden Einblick ins Thema, lässt Experten zu Wort kommen und zeigt anhand eines Beispiels die Relevanz von Gesundheitsdaten auf. Außerdem gibt es dort die Möglichkeit, einen Newsletter zur Telematikinfrastruktur zu bestellen und Antworten auf mögliche Bedenken, etwa zum Thema Datenschutz, zu bekommen.

Die Telematikinfrastruktur soll Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte, Alten- und Pflegeheime ebenso wie Apotheken miteinander vernetzen und die Zusammenarbeit zwischen diesen Akteuren deutlich verbessern, um die Versorgung aller Patienten in Städten und auf dem Land zu verbessern. Das geht aus einem Strategiepapier der Bundesregierung zur Gestaltung des digitalen Wandels hervor.

Konkret können sich Patienten in Zukunft etwa dafür entscheiden, Informationen über chronische Erkrankungen, eingenommene Medikamente oder Kontaktdaten von Angehörigen in einer elektronischen Patientenakte zu hinterlegen, damit Mediziner im Notfall schneller Zugriff darauf haben. Wer mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig einnimmt, hat dann Anspruch auf einen elektronischen Medikationsplan. So haben Ärzte und Apotheker jederzeit einen Überblick über die jeweils eingenommenen Medikamente und können mögliche Neben- und Wechselwirkungen zuverlässig erkennen – immer zum Wohl des Patienten und unter der Voraussetzung, dass dieser der Datennutzung zustimmt.

Tatsächlich genügt die Telematikinfrastruktur höchsten Sicherheitsstandards – deutlich höher als etwa beim Onlinebanking. Zugriff haben grundsätzlich nur berechtigte Gesundheitsinstitutionen, die für die Verbindung einen sogenannten Konnektor sowie einen zugelassenen Zugangsdienst (VPN) benötigen. Zusätzlich muss sich das medizinische Personal mittels einer Karte als berechtigt ausweisen. Um bestimmte Daten abrufen oder ändern zu können, ist außerdem die elektronische Gesundheitskarte des Versicherten nötig.

Über CompuGroup Medical SE

CompuGroup Medical ist eines der führenden eHealth-Unternehmen weltweit und erwirtschaftete 2017 einen Jahresumsatz von über 580 Mio. Euro. Seine Softwareprodukte zur Unterstützung aller ärztlichen und organisatorischen Tätigkeiten in Arztpraxen, Apotheken, Laboren und Krankenhäusern, seine Informationsdienstleistungen für alle Beteiligten im Gesundheitswesen und seine webbasierten persönlichen Gesundheitsakten dienen einem sichereren und effizienteren Gesundheitswesen. Grundlage der CompuGroup Medical Leistungen ist die einzigartige Kundenbasis mit über 1 Million Nutzern, darunter Ärzte, Zahnärzte, Apotheken und sonstige Leistungserbringer in ambulanten und stationären Einrichtungen. Mit eigenen Standorten in 19 Ländern und Produkten in 55 Ländern weltweit ist CompuGroup Medical das eHealth-Unternehmen mit einer der größten Reichweiten unter Leistungserbringern. Rund 4.600 hochqualifizierte Mitarbeiter stehen für nachhaltige Lösungen bei ständig wachsenden Anforderungen im Gesundheitswesen.

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