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Presseinformationen
06. Mai 2014, Koblenz

CGM GESUNDHEITSMONITOR April 2014: In dringenden Fällen ist zeitnahe Facharztbehandlung gewährleistet

CGM PRAXISTIMER

Koblenz, 6. Mai 2014: Ärzte und Bundesregierung wollen lange Wartezeiten auf einen Facharzttermin künftig verhindern, jedoch mit unterschiedlichen Ansätzen. Im Rahmen der aktuellen Umfrage des CGM GESUNDHEITSMONITOR wurden 234 Hausärzte und 325 Fachärzte gefragt, wie sie diese Wartezeitenproblematik einschätzen und welche Lösungsmöglichkeiten sie sehen.

In dringenden Fällen vereinbaren 95 % der Hausärzte für ihre Patienten aktiv einen Facharzttermin, so die Ergebnisse der durch die CompuGroup Medical Deutschland AG und der Ärzte Zeitung initiierten Erhebung. Bei rund 40 % der befragten Hausärzte beträgt die Wartezeit dann erfahrungsgemäß ein bis drei Tage. Eine generelle Terminvereinbarung auf Wunsch des Patienten wird jedoch abgelehnt. Diese wird nur in gut einem Viertel der befragten Hausarztpraxen durchgeführt. Fachärzte selbst gaben an, dass in ihren Praxen die durchschnittliche Wartezeit zu 60 % mehr als zwei Wochen und zu 30 % sogar mehr als vier Wochen beträgt. Doch auch hier wird – bei einer überwiegenden Mehrheit von 95 % der befragten Fachärzte – in dringenden Fällen eine Behandlung unverzüglich oder noch am gleichen Tag ermöglicht.

Nach mehrheitlicher Einschätzung der Hausärzte kommen lange Wartezeiten auf einen Termin beim Facharzt dadurch zustande, dass viele Patienten diesen unkoordiniert aufsuchen. Auch die befragten Fachärzte bestätigen die Überlastung der Praxen aufgrund zu vieler Patienten mehrheitlich als Hauptursache für die langen Wartezeiten. Eine regionale Fachärzteknappheit sehen dagegen weniger als 40 % der befragten Hausärzte als Ursache für die Wartezeitenproblematik.

Ziel der Umfrage war es, neben der Identifikation von Ursachen der Wartezeitenproblematik, auch Erkenntnisse zur Einschätzung von Lösungsmöglichkeiten zu erhalten. Eine gezielte Überweisung durch die Hausarztpraxis beispielsweise sehen drei Viertel aller an der Stichprobe beteiligten Hausärzte als Möglichkeit, unangemessene Wartezeiten zu vermeiden. Der aktuell diskutierte Vorschlag von Bundesärztekammer-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery, eine Überweisung mit dem Zusatz „besonders eilbedürftig“ einzuführen, erhält dagegen nur von wenig mehr als der Hälfte der beteiligten Hausärzte eine Zustimmung. Auch die von der großen Koalition geplante Einrichtung sogenannter Terminservicestellen, also eine Terminkoordination über zentral eingerichtete Servicestellen bei den Kassenärztlichen Vereinigungen, stößt bei den Ärzten überwiegend auf Skepsis. Sowohl Hausärzte (82,5 %) als auch Fachärzte (92,9 %) sehen in dieser Maßnahme keine Lösung des Wartezeitenproblems. Der Koalitionsvertrag sieht zudem vor, nach mehr als vierwöchiger Wartezeit einen Anspruch auf eine ambulante Krankenhausbehandlung zu erteilen. Einer solchen Vorgehensweise stehen nur rund 15 % der Hausärzte und nicht einmal 10 % der Fachärzte positiv gegenüber.

Ein wichtiger Beitrag zur Lösung der Wartezeitenproblematik ist auch die gezielte Unterstützung des Praxisteams bei der Terminvergabe. Terminvereinbarungen nehmen im täglichen Praxisalltag viel Zeit in Anspruch und führen dadurch oft zu längeren Wartezeiten. Wie die Umfrage des CGM GESUNDHEITSMONITOR zeigt, nutzen viele Hausärzte und auch Fachärzte, welche einen hohen Zeitaufwand für Terminvergaben beklagen, in ihrer Praxis noch keine spezielle Softwarelösung zur Termin- und Aufgabensteuerung wie beispielsweise den CGM PRAXISTIMER. Der CGM PRAXISTIMER ist ein Terminplanungssystem für Ärzte aller Fachrichtungen, das kalendarische Funktionen wahrnimmt, gleichzeitig aber auch die optimale Auslastung der Behandlungsräume koordiniert. Durch ein effizientes Zeitmanagement für Patienten, Personal und Praxisressourcen ermöglicht es der CGM PRAXISTIMER den Zeitaufwand für Terminvereinbarungen zu reduzieren und führt dadurch zu kürzeren Wartezeiten.

Über die CompuGroup Medical Deutschland AG

Die CompuGroup Medical Deutschland AG ist eine Tochtergesellschaft der CompuGroup Medical AG, einem weltweit führenden eHealth Unternehmen. Die CGM Deutschland richtet ihre Kerntätigkeiten auf die Konzeption und Entwicklung effizienzsteigernder Produkte, Dienstleistungen und Technologien für das gesamte deutsche Gesundheitswesen. Und dies mit großem Erfolg!

Nahezu jeder zweite Arzt in Deutschland arbeitet täglich mit den sicheren Medizinischen Informations-Technologien der CGM Deutschland im perfekten Zusammenspiel mit den marktführenden Arzt- und Zahnarztinformationssystemen wie ALBIS, CGM M1 PRO, DATA VITAL, MEDISTAR, TURBOMED, CHREMASOFT und CGM Z1.

Die Produkte und Dienstleistungen der CompuGroup Medical Deutschland AG bieten darüber hinaus intelligente, übergreifende Kommunikations- und Vernetzungslösungen für Ärzte und Krankenhäuser, als auch für Kostenträger. Mit Instrumenten für eine effiziente Vertrags- und Versorgungssteuerung und Softwarelösungen zur Optimierung von Verwaltungsprozessen eröffnen sich neue Wege zu erheblichen Einsparungspotenzialen.

Das gemeinsame Merkmal aller Produkte im Portfolio der CompuGroup Medical Deutschland AG ist die sektorenübergreifende, sichere und datenschutzkonforme Kommunikation. Mit unseren Technologien ist eine Vernetzung der Teilnehmer des deutschen Gesundheitswesens schon heute möglich.

Über die CompuGroup Medical AG

CompuGroup Medical ist eines der führenden eHealth-Unternehmen weltweit. Seine Softwareprodukte zur Unterstützung aller ärztlichen und organisatorischen Tätigkeiten in Arztpraxen, Apotheken, Laboren und Krankenhäusern, seine Informationsdienstleistungen für alle Beteiligten im Gesundheitswesen und seine webbasierten persönlichen Gesundheitsakten dienen einem sichereren und effizienteren Gesundheitswesen. Grundlage der CompuGroup Medical Leistungen ist die einzigartige Kundenbasis von etwa 400.000 Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern, Apothekern und Netzen sowie sonstigen Leistungserbringern. Mit eigenen Standorten in 19 Ländern und Kunden in 43 Ländern weltweit ist CompuGroup Medical das eHealth-Unternehmen mit einer der größten Reichweiten unter Leistungserbringern. Rund 4.000 hochqualifizierte Mitarbeiter stehen für nachhaltige Lösungen bei ständig wachsenden Anforderungen im Gesundheitswesen.

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