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Pflegeeinrichtungen können sich an die TI anbinden lassen

Pflegeeinrichtungen können sich an die TI anbinden

Der Bundestag hat das Digitale-Versorgung-Gesetz beschlossen und ermöglicht Pflegeeinrichtungen so die Anbindung an die TI

Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) ermöglicht die Anbindung von Pflegeeinrichtungen an das digitale Gesundheitsnetz für Deutschland, die Telematikinfrastruktur (TI), sowie deren Förderung. Die Anbindung erfolgt zunächst freiwillig. Die Kosten werden für alle teilnehmenden Pflegeeinrichtungen ab dem 1. Juli 2021 erstattet.

Der Anschluss von Pflegeeinrichtungen an die TI wird sowohl die Kommunikation mit Ärzten, Krankenhäusern, häuslicher Krankenpflege und weiteren mitbehandelnden Leistungserbringern revolutionieren und dem Wunsch nach Einbindung von Pflegeeinrichtungen gerecht werden.

Wunsch nach Einbindung von Pflegeeinrichtungen

Dem Pflegebevollmächtigen der Bundesregierung liegen vergleichbare Informationen aus Pflegeeinrichtungen vor:

„[…] Gewünscht wird, in die Telematikinfrastruktur eingebunden zu werden, um einen vollständigen Zugang zu Patientendaten auf der elektronischen Gesundheitskarte sowie in der zukünf-tigen elektronischen Patientenakte zu erhalten. Außerdem sehen Pflegeeinrichtungen demnach Entlastungspotential durch die Vermeidung einer doppelten Datenerfassung mittels digitaler Anwendungen, durch eine Vereinfachung der Pflege-dokumentation sowie einer digitalisierten Kommunikation und Datenaustausch mit Krankenhäusern, Ärztinnen und Ärzten und anderen Behandelnden, beispielsweise bei der Verordnung von Medikamenten, Heil- und Hilfsmitteln oder häuslicher Kranken-pflege. Darüber hinaus wird eine Erhöhung der Patienten-sicherheit durch eine digitale sektorenübergreifende Kommuni-kation erwartet.“

Förderung der Digitalisierung in Pflegeeinrichtungen
Antwort der Bundesregierung, Drucksache 19/6796

Mehrwertanwendungen

Einen umfassenden Überblick über weitere Mehrwertanwendungen der Telematikinfrastruktur finden Sie hier: Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) inklusive elektronischem Medikationsplan (eMP), Notfalldatenmanagement (NFDM) inklusive Datensatz Persönliche Erklärungen (DPE) und QES-Basisdienst (Signatur- und Verschlüsselungsdienst). Hinzu kommt der neue Kommunikationsstandard KIM (Kommunikation im Medizinwesen) basierend auf QES und Fachdienst.

Insbesondere KIM ist für Pflegeeinrichtungen interessant, da KIM eine barrierefreie, authentische und sichere digitale Kommunikation zwischen allen Leistungserbringern, Leistungserbringerinstitutionen und Kostenträgern im deutschen Gesundheitswesen ermöglicht. So können beispielsweise Rückfragen schneller geklärt werden und der Austausch von Informationen und Dokumenten kann zielgerichtet, einfach und sicher erfolgen.

Gut zu wissen: Frühe Besteller können sich ihre persönliche Wunsch-Adresse sichern. Schließlich gilt: Je mehr Anwender eine KIM-Adresse beantragen, desto geringer wird folglich die Auswahl an möglichen Namenskombinationen. Der CGM KIM-Online-Shop ist ab sofort unter www.ti-kim.de für Sie verfügbar.

Förderung

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Krankenkassen für die Kosten, die für die TI-Ausstattung und den laufenden Betrieb anfallen, aufkommen müssen – auch wenn diese sich freiwillig an die TI anbinden lassen. Das Verfahren zur Erstattung der Kosten der Pflegeeinrichtungen wird vom Spitzenverband Bund der Pflegekassen und den Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene bis zum 31. März 2020 vereinbart.

Weitere Informationen

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