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Die Telematikinfrastruktur wird schrittweise erweitert

Die Telematikinfrastruktur wird schrittweise erweitert

Pflegeeinrichtungen, Hebammen und Physiotherapeuten können sich auch anschließen

Seit dem 30. Juni 2019 müssen alle Praxen an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein und als erste Anwendung das Versichertenstammdatenmanagement durchführen. Durch den Anschluss weiterer Leistungserbringer wird die TI schrittweise erweitert. Apotheken müssen sich bis zum 30. September 2020 und Krankenhäuser bis zum 1. Januar 2021 an die Telematikinfrastruktur angebunden sein. In einem nächsten Schritt können sich ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Hebammen sowie Physiotherapeuten zunächst freiwillig anschließen lassen, die Ausstattungs- und Betriebskosten werden erstattet. Perspektivisch soll der Anschluss auch für diese Leistungserbringer verpflichtend werden. Dies besagt der Entwurf eines Gesetzes für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (Digitale-Versorgung-Gesetz – DVG).

Wunsch nach Einbindung von Pflegeeinrichtungen

Dem Pflegebevollmächtigen der Bundesregierung liegen vergleichbare Informationen aus Pflegeeinrichtungen vor:

„[…] Gewünscht wird, in die Telematikinfrastruktur eingebunden zu werden, um einen vollständigen Zugang zu Patientendaten auf der elektronischen Gesundheitskarte sowie in der zukünf-tigen elektronischen Patientenakte zu erhalten. Außerdem sehen Pflegeeinrichtungen demnach Entlastungspotential durch die Vermeidung einer doppelten Datenerfassung mittels digitaler Anwendungen, durch eine Vereinfachung der Pflege-dokumentation sowie einer digitalisierten Kommunikation und Datenaustausch mit Krankenhäusern, Ärztinnen und Ärzten und anderen Behandelnden, beispielsweise bei der Verordnung von Medikamenten, Heil- und Hilfsmitteln oder häuslicher Kranken-pflege. Darüber hinaus wird eine Erhöhung der Patienten-sicherheit durch eine digitale sektorenübergreifende Kommuni-kation erwartet.“

Förderung der Digitalisierung in Pflegeeinrichtungen
Antwort der Bundesregierung, Drucksache 19/6796

Förderung

  • Erstattungsverfahren bei den Pflegeeinrichtungen: Das Verfahren zur Erstattung der Kosten der Pflegeeinrichtungen wird vom Spitzenverband Bund der Pflegekassen und den Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene bis zum 31. März 2020 vereinbart. (Siehe hierzu DVG)
  • Abrechnungsverfahren bei den Hebammen und Physiotherapeuten: Das Abrechnungsverfahren für Hebammen und Entbindungspfleger vereinbart der Spitzenverband Bund der Krankenkassen mit den Vertragspartnern nach § 134a Absatz 1 und für die Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten der Spitzenverband Bund der Krankenkassen mit den für die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen maßgeblichen Spitzenorganisationen der Leistungserbringer auf Bundesebene bis zum 31. März 2021. (Siehe hierzu DVG)

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