Please enable Javascript!

Notwendige Coookies akzeptieren
CGM Kunde

TI-Komponenten mit über 100 Praxissystemen kompatibel

Unsere TI-Komponenten arbeiten garantiert auch mit dem TI-Modul Ihrer Praxissoftware zusammen, unabhängig davon, ob Sie mit einem Primärsystem der CGM arbeiten oder nicht. Weitere Informationen zur Auswahl der kompatiblen Systeme finden Sie hier .

Anwenderbericht aus dem Feldtest

Dr. Med. Winfried Reinhardt, Arzt im HIZ HAUSÄRZTE IM HORSTER ZENTRUM in Gelsenkirchen, und Feldtestteilnehmer bei der Erprobung der medizinischen E-Health-Anwendungen, berichtet von seinen bisherigen Erfahrungen mit der TI – und davon, welche Chancen er darin sieht.

Feldtest-Anwenderbericht Praxis Dr. med. Winfried Reinhardt
Arztinformationssystem: CGM MEDISTAR
Das Interview wird geführt mit Dr. med. Winfried Reinhardt

Seit wann ist Ihre Praxis an die TI angebunden?

Die Praxis ist seit Ende Dezember 2018 an die TI angeschlossen.

Welche positiven Effekte hat das seitdem praktizierte Versichertenstammdatenmanagement für Ihre Praxis?

Der positive Effekt des damit praktizierten Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) liegt meines Erachtens darin, dass der Versichertenstatus und die Gültigkeit, aber auch die Zugehörigkeit zu der jeweilig genannten Krankenkasse, sofort zu überprüfen sind und bedarfsweise sofort online aktualisiert werden können.

Wieso haben Sie sich entschlossen, am Feldtest zu NFDM und eMP teilzunehmen?

Die Idee einer Übertragung von medizinischen Daten auf die Versichertenkarte halte ich für äußerst wichtig. Das wird zu einer für Arzt, Apotheker, sonstige Mitbehandler und Patienten wichtigen Transparenz bezüglich der Daten führen. Auch Doppelverordnungen unter anderem Namen, die bisher nur sehr schwierig festzustellen sind und häufig nur per Zufall ans Tageslicht geraten, könnten damit wirksam unterbunden werden. Somit kann die Betreuung des Patienten verbessert werden – vor allem die Sicherheit beziehungsweise Qualität bei der Behandlung würde deutlich erhöht.

Aus diesem Grund war ich sehr daran interessiert, an diesem Feldtest teilzunehmen, um Notfalldatensätze und elektronische Medikationspläne auf die Karte zu übertragen und die notwendigen Abläufe in meiner Praxis zu testen.

Welche Vorteile und Verbesserungen sehen Sie mit den neuen Anwendungen kommen?

Die Notwendigkeit einer Übertragung des sogenannten eMP sehe ich nicht unbedingt gegeben, da die Medikamente künftig bereits im Notfalldatensatz enthalten sind. Jedoch vereinfacht der eMP die Übermittlung der reinen Verordnungsdaten zwischen Kolleginnen und Kollegen sowie den Apotheken. Sofern der behandelnde Arzt die Möglichkeit von beispielsweise CGM MEDISTAR nutzt, die Tagesdosierung auf dem Rezept anzugeben, wird diese auch in den Notfalldatensatz übertragen.

Zudem fehlt den meisten Patienten – eigentlich fast allen Patienten – derzeit die notwendige PIN, um den eMP auf die Karte übertragen zu lassen. Wir stehen aber ja noch am Anfang der Nutzung und Verbreitung von Notfalldatensätzen und elektronischen Medikationsplänen auf den eGKs der Patienten und konnten ins unserer Praxis beobachten, dass mit der Dauer des Feldtests das Vorhandensein der notwendigen PIN bereits täglich deutlich zunahm.

Ich persönlich konnte feststellen, dass sich der Notfalldatensatz – von Dauerdiagnosen über -medikationen zu weiteren Informationen – nach kurzem Training mit überschaubarem Aufwand für einen Patienten anlegen lässt, wenn die elektronische Karteikarte des Patienten im Primärsystem gepflegt ist.

Über die Dauer des sogenannten Feldtests hinaus werde ich Notfalldatensätze erzeugen, mit Einwilligung des Patienten auf seine eGK übertragen und diese – bei Bedarf – auch zusätzlich für den Patienten ausdrucken.

Was würden Sie anderen Praxen raten?

Abschließend würde ich anderen Praxen raten, auch nach dem Feldversuch das Modul, das von Primärsystemherstellern sicherlich angeboten wird, zu erwerben und entsprechend zu nutzen. Über eine Finanzierung dieses Moduls durch die Krankenkassen, die bislang das E-Health-Upgrade und weitere E-Health-Kartenterminals finanzieren, sollte nachgedacht werden, da diese letzten Endes von Doppelverordnungen verschont würden.

Weitere Anwenderberichte

Lesen Sie in unseren aktuellen Anwenderberichten, wie einfach und unkompliziert Ihre Kollegen schon heute mit CGM die Vorteile der Telematikinfrastruktur nutzen.

Anwenderbericht Praxis Dr. Andree Schmitzius
Zahnarztinformationssystem: ivoris®dent
Das Interview wird geführt mit Annette Bauersfeld, Praxiskoordinatorin.

Wie sind Sie auf die CGM als Anbieter für die TI-Anbindung aufmerksam geworden?

Durch mehrere Meldungen der KZVN haben wir von der gesetzlich vorgeschriebenen Anbindung an die Telematikinfrastruktur gehört. Unser Netzwerkbetreuer hat dann recherchiert und uns auf die CGM als möglichen Dienstleister aufmerksam gemacht.

Seit wann ist Ihre Praxis angebunden?

Unsere Praxis ist seit Anfang März angebunden.

Haben Sie Ihre Praxis auf die Anbindung vorbereitet?

Wir selbst haben für die Anbindung keine besonderen Vorbereitungen getroffen. Unser Netzwerkbetreuer hat sich um alles gekümmert.

Durch die TI-Anbindung können Sie am sog. VSDM, dem Versichertenstammdatenmanagement teilnehmen. Verändert das VSDM Ihre Praxisabläufe?

Wir haben eine minimal längere Einlesezeit der eGK. Das Prüfen der Karte dauert jetzt maximal 5 Sekunden. Das merken wir kaum. Das Einlesen und Prüfen geht so schnell, dass dadurch keine Praxisabläufe gestört werden. Auch ansonsten merken wir keinen Unterscheid zu vorher. Das einzige, das sich geändert hat, ist, dass wir nun bei jedem Patientenbesuch die Karte einlesen. Früher haben wir die Versichertenkarte nur einmal im Quartal eingelesen.

Was würden Sie anderen Praxen raten, die noch überlegen?

Die Frage stellt sich doch eigentlich gar nicht. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass sich alle Praxen an die Telematikinfrastruktur anbinden lassen müssen. Hinzu kommt, dass die KZVN finanziell unterstützt. Durch die Unterstützung der KZVN kommen wir letztendlich bei den Kosten mit plus/minus null raus. Warum sollten wir dann noch lange überlegen, wenn es letztlich doch gemacht werden muss? Man kommt also nicht drum herum. Klar ist alles Neue auch oftmals schwer, aber Gesetz ist eben Gesetz.

Empfehlung? „Anbinden!”

Allerdings muss ich hier auch noch hinzufügen, dass wir eine ganz tolle Unterstützung durch unseren Netzwerkbetreuer hatten. Er hat das echt super gemacht. Er hat Dr. Schmitzius und uns, das Praxisteam, über die Telematikinfrastruktur aufgeklärt und uns alle notwendigen Informationen zukommen lassen. Das war sehr wichtig! Denn leider wissen noch immer nur die wenigsten Bescheid, was es eigentlich mit der Telematikinfrastruktur, der Finanzierung und den gesetzlichen Fristen auf sich hat. Hier müsste noch viel mehr informiert werden.

Anwenderbericht Zahnarztpraxis Jens Hauptmann
Zahnarztinformationssystem: DS-Win-Plus von Dampsoft
Das Interview wird geführt mit Frau Dr. Carmen Wanko, Zahnärztin.

Wann haben Sie das Angebot unterschrieben, wann fand die Installation statt?

Mitte Januar 2018 haben wir das Angebot unterschrieben, Anfang März wurde unsere Praxis dann angebunden. Die Verzögerung ergab sich daraus, dass wir nach der Unterschrift des Angebots noch die SMC-B beantragen mussten.

Haben Sie Ihre Praxis auf die Anbindung vorbereitet?

Wir haben unsere Praxismitarbeiter nicht speziell vorbereitet. Vorkehrungen haben wir nur im Rahmen des von der CGM zur Verfügung gestellten Self-Assessments getroffen, sprich ein kurzer Anruf bei unserem IT-Betreuer wegen Passwörtern etc.

Können Sie kurz den Ablauf des Installationstermins schildern?

Die Installation dauerte insgesamt ca. 1,5 Stunden und das bei laufendem Praxisbetrieb. Die Kollegen konnten wie gewohnt weiterarbeiten, ich selbst hatte mir für die Installation zwei Stunden geblockt, konnte mich aber gut eine Stunde davon meinen Büroarbeiten widmen. Das Kartenlesegerät war während der gesamten Installationsarbeiten nur für ca. eine Stunde außer Betrieb. Dabei wurde zuvor geprüft, ob Patientenkarten in dieser Zeit eingelesen werden müssen. Unterstützung benötigte der zertifizierte CGM-Techniker lediglich zu Beginn, als es darum ging, wo welche PCs mit welchem Anwendungsumfang genutzt werden, und natürlich zur gemeinsamen Prüfung der Siegel sowie im Laufe der Installation für die Passwörter. Alles in allem war es eine reibungslose, schnelle und kompetente Installation.

Durch die TI-Anbindung können Sie am sog. VSDM, dem Versichertenstammdatenmanagement teilnehmen. Verändert das VSDM Ihre Praxisabläufe?

An unseren Praxisabläufen änderte sich nach der TI-Anbindung nichts. Wenn sich Adressen geändert haben, wird dies nun sofort angezeigt und übernommen. Das ist komfortabel. Im Schnitt haben wir im Monat zwei bis drei Karten, die nicht funktionieren, da sie veraltet sind (G1-Karten). Das erklären wir dem Patienten dann und fordern gleichzeitig über die GKV eine Kostenübernahmebescheinigung an, um die Behandlungskosten auf diese Weise abzurechnen.

Bemerken Sie einen Unterschied zum Einlesen der eGK vor dem Anbindungstermin?

Es gibt keine spürbaren Veränderungen.

Welche Vorteile hat das VSDM?

Es ist angenehm, dass die Aktualisierung der Adresse automatisch verläuft.

Sie setzen das Zahnarztinformationssystem DS-Win-Plus von Dampsoft ein. Hatte dies Einfluss auf die Installation?

Wir haben im Vorfeld mit der Dampsoft-Hotline telefoniert und erfahren, dass die TI-Integrationsschnittstelle zertifiziert ist und uns kostenfrei von Dampsoft zur Verfügung gestellt wird. Der CGM-zertifizierte Techniker kannte sich auch mit unserer Praxissoftware aus und konnte die Anbindung ohne Probleme vornehmen, obwohl es ja ein „Fremdsystem“ war.

Was würden Sie anderen Praxen raten?

Wenn man sich für die Installation entscheidet, sollte man zügig die SMC-B beantragen. Ich kann nur sagen, dass man keine Angst vor Veränderung haben muss. Das System ist so stabil, dass alles gut klappt und man einen Punkt aus der ohnehin langen Liste der auferlegten Pflichten beim Führen einer Praxis streichen kann. Zudem sind durch die Erstattungspauschalen der KZVen keine großen Investitionen notwendig.

Was entgegnen Sie Zauderern?

Wenn man sowieso schon gut vernetzt ist, bzw. schon einen Internetzugang hat, ist es absolut kein großer Aufwand! Die Einführung der Telematikinfrastruktur in Zahnarztpraxen kann ich aus meiner Erfahrung daher nur empfehlen.

Anwenderberichte von CGM-Kunden

Anwenderbericht Praxis Said Walid Wahisi
Arztinformationssystem: CGM MEDISTAR
Das Interview wird geführt mit Frau Ghazel Wahisi, Praxismanagerin.

Wie sind Sie auf die CGM als Anbieter für die TI-Anbindung aufmerksam geworden?

Unsere Praxis hat bereits bei der Erprobung der Telematikinfrastruktur teilgenommen. Angefragt wurden wir dafür im Herbst 2016. Da wir zu diesem Zeitpunkt bereits wussten, dass die Anbindung an die Telematikinfrastruktur später Pflicht werden würde, war es naheliegend uns für die Teilnahme an der Erprobungsphase bereit zu erklären. So konnten wir vor dem offiziellen Start wertvolle Erfahrungen sammeln.

Haben Sie Ihre Praxis auf die Anbindung vorbereitet?

Ja, um an der Erprobung der Telematikinfrastruktur teilnehmen zu können, benötigten wir einen neuen Router. Zuvor hatten wir nur einen normalen ISDN-Anschluss. Wir haben auch einen neuen Server angeschafft, um schon für die späteren Anwendungen der TI bestens gerüstet zu sein. Als wir dann die TI-Installation für den Praxisbetrieb bestellt hatten, waren keine weiteren Vorbereitungen mehr notwendig. Einzig war noch notwendig, die SMC-B Karte zu beantragen.

Wann fand die Installation für die TI im deutschlandweiten Rollout statt?

Im Januar 2018.

Können Sie kurz den Ablauf des Installationstermins schildern.

Wir haben uns die TI Installation in den Praxisurlaub gelegt. Als wir am Montag nach dem Urlaub den Praxisbetrieb wieder aufnahmen funktionierte alles fehlerlos.

Durch die TI Anbindung können Sie am sog. VSDM, dem Versichertenstammdaten Management teilnehmen. Verändert das VSDM Ihre Praxisabläufe?

Das VSDM selbst hat keinen Einfluss auf den Praxisbetrieb. Das Einlesen der Gesundheitskarten ist schnell durchgeführt. Manchmal muss der Konnektor neu gestartet werden oder wir haben Fragen zur Verbindung. Wir haben dann bisher einfach unseren TI-Support angerufen und die haben das dann per Fernwartung schnell wieder hingekriegt. Oft ist das nicht. Ich als Praxismanagerin habe den Schlüssel zum Konnektorschrank und kann immer überblicken, was bei uns mit der Hardware geschieht. Unserer Mitarbeiter haben den Umgang mit dem neuen Verfahren sehr schnell erlernt. Schließlich ist der eigentliche Arbeitsschritt, also das Stecken der Karte, gleich geblieben.

Hat das VSDM auch Vorteile (Aktualisierung Patientenstammdaten in Ihrer Praxissoftware)?

Es ist auf jeden Fall von Vorteil, dass wir nun immer die aktuellen Patientenstammdaten vorliegen haben. Da wir in unserer Praxis CGM MEDISTAR einsetzen, haben wir zudem den Vorteil, dass Änderungen in den Personalstammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte auch automatisch in die Stammdaten in CGM MEDISTAR übernommen werden. Dadurch ersparen wir uns die händische Korrektur der Daten. Einziges Problem ist jedoch, dass immer noch viele Patienten nicht die richtige Version der elektronischen Gesundheitskarte mit sich führen. G1 Karten sind ein Problem. Wenn der Patient dann zuvor noch bei einem Arzt war, dessen Praxis noch nicht an die Telematikinfrastruktur angeschlossen ist, herrscht natürlich erst einmal Unverständnis, warum wir in unserer Praxis Rückfragen stellen. So müssen wir immer wieder Patienten über die neuen Regelungen aufklären. Wir nehmen dann das Ersatzverfahren. Ein kurzer Anruf bei der jeweiligen Krankenkasse betreffs Kostenübernahme genügt hier schon.

Was würden Sie anderen Praxen raten?

Sehr oft beraten wir andere Praxen und berichten von unseren Erfahren mit der Telematikinfrastruktur. Viele Praxen arbeiten noch mit einer veralteten Hardware oder die vorliegenden Internetverbindungen erfüllen nicht die notwendigen Sicherheitsstandards. Das ist meist das Hauptproblem. Viele Ärzte scheuen dann erst einmal davor die notwendigen Investitionen in ihrer Praxis durchzuführen. Oft ist es aber einfach auch die Angst vor Veränderungen, sie befürchten, dass durch die Telematikinfrastruktur alles komplizierter wird. Wir klären die Kollegen dann erst einmal über die vielen Vorteile des neuen Verfahrens auf. Wir bieten den Kollegen auch immer gerne unsere Hilfe an und stehen als Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen zur Verfügung.

Bestellung

Nutzen Sie unser Angebot und sichern Sie sich die Anbindung Ihrer Praxis an die TI.

CGM INFOLINE

Jetzt anrufen und Angebot sichern!