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Häufig gestellte Fragen zur TI

Nachfolgend finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Wir werden diesen Bereich sukzessive um weitere Fragen und Antworten ergänzen – es lohnt sich also, ab und zu vorbeizuschauen.

E-Health-Gesetz und Telematikinfrastruktur

Was ist das E-Health-Gesetz?

Was ist das E-Health-Gesetz?

Das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen“ – kurz E-Health-Gesetz – schreibt einen konkreten Fahrplan für die Einführung der Telematikinfrastruktur und nutzbringender Anwendungen im Gesundheitswesen vor. Damit soll die Informationstechnologie in der Gesundheitsversorgung etabliert und somit die Wirtschaftlichkeit und Qualität der Patientenversorgung weiter verbessert werden. Mehr Informationen finden Sie hier:

Was ist die Telematikinfrastruktur (TI)?

Was ist die Telematikinfrastruktur (TI)?

Die Telematikinfrastruktur (TI) ist eine digitale Datenautobahn. Diese vernetzt alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie Apotheken, (Zahn-)Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenkassen miteinander und wird einen sicheren und problemlosen Datenaustausch auch über Sektorengrenzen hinweg ermöglichen.

Im Unterschied zum Internet erhalten nur Personen Zugang zur TI, die ihre Identität zuvor elektronisch nachgewiesen haben. Auch alle Systeme, die sich in der Telematikinfrastruktur befinden oder an sie angebunden sind, weisen ihre Identität vor jedem Kommunikationsvorgang nach und sind durch die gematik geprüft und zugelassen.

Was ist mein Nutzen, als Apotheker an der TI teilzunehmen?

Was ist mein Nutzen, als Apotheker an der TI teilzunehmen?

KUNDENBINDUNG – STÄRKUNGDER APOTHEKE VOR ORT - DATENSICHERHEIT

Das eHealth-Gesetz sieht vor, dass alle Apotheken die Anbindung an die Telematikinfrastruktur vornehmen.

Gehören Sie zu den ersten Apotheken in Deutschland, die den Unterschied machen und den elektronischen Medikationsplan (eMP) sowie das Notfalldatenmanagement (NFDM) und die Qualifizierte ektronische Signatur (QES) in Ihrer Apotheke nutzen. Lernen Sie heute schon die Technologie kennen, die als Grundlage für das eRezept im Gespräch ist.

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Internet und der Telematikinfrastruktur?

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Internet und der Telematikinfrastruktur?

Die Telematikinfrastruktur ist ein sicheres Netz für das deutsche Gesundheitswesen und vom Internet wirksam getrennt. Ausschließlich berechtigte Nutzer können die Anwendungen und Systeme verwenden.

Die neue Telematikinfrastruktur vernetzt Apotheken, Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Aund Krankenkassen miteinander und erleichtert so den sicheren Datenaustausch – auch über Sektorengrenzen hinweg. Sie ermöglicht den papierlosen und sicheren Datenaustausch mit identifizierten und autorisierten Teilnehmern im Klinik- und niedergelassenen Bereich, eine gesteigerte Arzneimittel-therapiesicherheit, Zeitersparnis durch Minimierung von aufwändigen Kommunikationsprozessen sowie stärkeres Einbeziehen des Kunden bzw. Patienten und das Nutzen selbsterfasster Gesundheitswerte.

Im Gegensatz zum Internet ist die TI also ein geschlossener, Beteiligten des Gesundheitswesens vorbehaltener, Raum.

(Medizinische) Mehrwertanwendungen der TI

Welche medizinischen Mehrwertanwendungen kann ich mit der TI nutzen?

Welche medizinischen Mehrwertanwendungen kann ich mit der TI nutzen?

Die Telematikinfrastruktur macht den Weg frei für ein sichereres Gesundheitswesen und einen erleichterten intersektoralen Austausch – und somit für eine bessere Versorgung von Patienten.

Die bereits verfügbaren bzw. geplanten Anwendungen sind:

  • Elektronischer Medikationsplan (eMP)
  • Notfalldatenmanagement (NFDM)
  • Qualifizierte elektronische Signatur (QES)
  • Versichertenstammdatenmanagement (VSDM)
  • das eRezept
  • Telemedizinische Anwendungen
  • Elektronische Patientenakte

Was ist der elektronische Medikationsplan (eMP)?

Was ist der elektronische Medikationsplan (eMP)?

Die Vorteile des seit 2017 verbreiteten bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP) liegen auf der Hand. Mit der eGK und dem eMP wird nun die nächste Stufe erreicht und der jeweils aktuelle Plan des Kunden auf seiner eGK gespeichert. Da Apothekenkunden den eMP künftig mit ihrer eGK immer bei sich tragen, wird eine gesteigerte Nachfrage erwartet.

Was ist das Notfalldatenmanagement (NFDM)?

Was ist das Notfalldatenmanagement (NFDM)?

Notfallrelevante Informationen können Kunden künftig auf ihrer elektronischen Gesundheitskarte (eGK) speichern lassen. Hilfreiche Daten, die im Notfall Leben retten können: chronische Erkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente, Allergien und Unverträglichkeiten, CAVE-Hinweise sowie Kontaktdaten von Angehörigen

Was ist die qualifizierte elektronische Signatur?

Was ist die qualifizierte elektronische Signatur?

Empfänger medizinischer Daten – sei es in Apotheken, Praxen, Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen – erhalten künftig absolute Sicherheit über die Authentizität des Absenders. Mittels Heilberufsausweis (HBA) werden Dokumente elektronisch signiert, d. h. mit einem Siegel versehen, das die Echtheit des Datensatzes garantiert.

Was ist das Versichertenstammdatenmanagement VSDM?

Was ist das Versichertenstammdatenmanagement VSDM?

Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ist die erste online Anwendung der eGK. Ärzte sind spätestens ab dem 31.12.2018 dazu verpflichtet, online die Versichertenstammdaten auf der Karte zu prüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Auch Apotheken erhalten über die TI die Möglichkeit, auf diese Daten zuzugreifen und sie im täglichen Umgang mit den Kunden zu nutzen, z.B. für die Anlage und Aktualisierung von Kundendaten in der Apothekensoftware.

Aktuell befinden sich folgende Informationen im VSDM:

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Anschrift
  • Geschlecht
  • Krankenversichertennummer
  • Versichertenstatus

Technik und Installation

Was ist ein Konnektor?

Was ist ein Konnektor?

Der von der CGM angebotene Konnektor, die KoCoBox MED+, ist vergleichbar mit einem Router und bindet als Konnektor die Apothekensoftware hochsicher in die zentrale Telematikinfrastruktur ein. Über ein geschütztes Virtual Private Network (VPN), den TI-VPN-Zugangsdienst, gewährleistet die KoCoBox MED+ sichere Verbindungen für den Datenaustausch. Sie stellt die Verbindung zwischen den E-Health-Kartenterminals und dem Apothekensoftwaresystem her, tauscht Daten mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) aus und macht die Verwendung des Heilberufsausweises (HBA) zur Erzeugung und Prüfung von qualifizierten Signaturen möglich. Der Zugriff auf aktuelle und künftige Anwendungen aus Fach- und Mehrwertdiensten über einen sicheren Updateprozess sind möglich.

Kann man mit dem TI-Konnektor im Internet surfen?

Kann man mit dem TI-Konnektor im Internet surfen?

Ja. Der Konnektor bietet der Apotheke einen sicheren Kanal zur Nutzung des Internets - Sicherer Internet Service (SIS) genannt. Die Internetzugriffe über den SIS werden durch verschiedene Techniken, wie z. B. dem Filtern von unerwünschten Webseiten, abgesichert. Eine entsprechende Konfiguration während der Installation ist vorzunehmen. Zusätzlich ist ein separater SIS-Datennutzungsvertrag, z.B. bei der CGM Tochter Telemed zu schließen.

Was ist unter einem sicheren Standort für den Konnektor gemeint?

Was ist unter einem sicheren Standort für den Konnektor gemeint?

Der Konnektor muss zulassungsbedingt in einem Bereich der Apotheke platziert werden, der vor dem physischen Zugriff Unbefugter schützt. Dies wird durch einen verschließbaren Ort gewährleistet. Das Kensington-Lock stellt eine optionale zusätzliche Maßnahme innerhalb der gesicherten Umgebung dar. Zugang haben nur durch den Apothekeninhaber autorisierte Personen.

Was kann oder soll die Apotheke vorbereitend tun?

Was kann oder soll die Apotheke vorbereitend tun?

Um die für den Installationstermin notwendigen Voraussetzungen in der Apotheke zu schaffen, ist ein vorbereitendes Gespräch mit einem CGM-zertifizierten Techniker empfehlenswert. Die Apotheke kann dieses vorbereitende Gespräch durch ein „Self-Assessment“ unterstützen. Hierzu bietet CGM hier eine Checkliste an, mit der notwendige Voraussetzungen aufgenommen und unabdingbare Voraussetzung für den TI-Apohekenanschluss identifiziert werden können.

Damit sich der Konnektor mit der TI verbinden kann, benötigt die Apotheke einen Internetanschluss in ihrem Apothekenetz. Apotheken, die noch keinen Internetanschluss haben, sollten frühzeitig Kontakt mit ihrem Vertriebs- und Servicepartner aufnehmen (ca. acht Wochen vor Installationstermin). Dort, wo ein Kartenterminal benutzt werden soll (HV, Beratungsplatz), muss es einen Strom- und Netzwerkanschluss geben. Daneben benötigen Apotheken Nachweise, die eine Authentifizierung der Apotheke bzw. des Apothekers ermöglichen: Das ist zum einen die Apotheken- bzw. Institutionskarte (SMC-B), zum anderen der Elektronische Heilberufsausweis (eHBA)). SMC-B und eHBA müssen frühzeitig bestellt werden und zur Installation bereitstehen. Die finale Inbetriebnahme der Apotheke in der TI ist nur mit einer freigeschalteten SMC-B möglich sowie dem eHBA möglich.

Zur Stelle für den Erwerb der SMC-B und des eHBA wird CGM in Kürze unter www.cgm.com/ti-apotheke eine Empfehlung geben.

Was ist eine SMC-B und wie erhält eine Apotheke die SMC-B?

Was ist eine SMC-B und wie erhält eine Apotheke die SMC-B?

Die SMC-B ist die Apotheke- oder Institutionskarte, auch Apothekenausweis genannt. Um eine Verbindung zwischen Apotheke und der TI herzustellen, wird eine Apotheken- bzw. Institutionskarte, also die SMC-B, benötigt. Diese befindet sich in einem Slot des Kartenlesegerätes. Sie dient der Authentisierung der Apotheke gegenüber den Diensten der TI. Eine abschließende Inbetriebnahme der TI-Komponenten in der Apotheke ist nur mit einer freigeschalteten SMC-B möglich.

Um Apotheken den Zugang zur TI-Infrastruktur so einfach wie möglich zu gestalten, wird CGM in Bezug auf die Beschaffung der Komponente „SMC-B“ in Kürze unter www.cgm.com/ti-apotheke eine Empfehlung geben.

Gibt es eine Frist für die Freischaltung der SMC-B nach Erhalt der Karte bzw. des PIN Briefes?

Gibt es eine Frist für die Freischaltung der SMC-B nach Erhalt der Karte bzw. des PIN Briefes?

Diese Frage wird aktuell noch geklärt. Die Antwort erhalten Sie in Kürze an dieser Stelle.

Wie lange dauert die Installation der TI-Komponenten in der Apotheke?

Wie lange dauert die Installation der TI-Komponenten in der Apotheke?

Das Installieren der TI-Komponenten durch einen zertifizierten Techniker dauert in der hierfür vorbereiteten Apotheke durchschnittlich ungefähr 90-120 Minuten. Die bisher durchgeführten Installationen in Arzt- und Zahnarztpraxen haben diese Annahme überwiegend bestätigen können. Da der Techniker die einzelnen Komponenten zunächst abseits des Apothekengeschehens vorbereiten kann, muss der Apothekenbetrieb nicht während der gesamten Zeit unterbrochen werden.

Wann erhalte ich eine Rechnung und wann wird die Förderung ausgezahlt?

Wann erhalte ich eine Rechnung und wann wird die Förderung ausgezahlt?

Die CGM stellt Apotheken erst eine Rechnung, nachdem die Apotheke erfolgreich an die TI angebunden wurde. Hierzu wird am Tag der Installation ein Abnahmeprotokoll erstellt.

Die Apotheke erlangt in dem Quartal (Abrechnungsquartal) einen Anspruch auf Förderung, in dem die technische Inbetriebnahme in der Apotheke erfolgt ist, d.h. die Apotheke an die TI angeschlossen und das entsprechende Modul für die Fachanwendung in der Apothekensoftware betriebsbereit ist.

Als Nachweis gegenüber der auszahlenden Stelle (DAV) dient der Apotheke eine einfache Bestätigung des ausführenden Dienstleisters oder ein vergleichbarer Nachweis.

Die Abrechnungsstelle (DAV) zahlt die für die Apothekenbetriebsstätte festgesetzten Erstausstattungs- und Betriebskostenpauschalen bis zum Ablauf des auf das Abrechnungsquartal folgenden Quartals an den Apothekeninhaber aus.

Siehe auch unter Förderung !

Unter welcher Telefonnummer erreiche ich das Team von LAUER-FISCHER bei technischen Fragen?

Unter welcher Telefonnummer erreiche ich das Team von LAUER-FISCHER bei technischen Fragen?

Die Nummer der technischen Hotline von LAUER-FISCHER lautet 0911 9795 588.

Muss jeder Arbeitsplatz – auch solche Arbeitsplätze, die sich nicht im Verkaufsraum befinden – mit einem Kartenterminal und mit einer LAUER-FISCHER-Lizenz ausgestattet werden?

Muss jeder Arbeitsplatz – auch solche Arbeitsplätze, die sich nicht im Verkaufsraum befinden – mit einem Kartenterminal und mit einer LAUER-FISCHER-Lizenz ausgestattet werden?

An jedem Platz, an welchem bislang Rezepte bearbeitet und gedruckt wurden, müssen nun auch Kartenterminals installiert werden. Hatte eine Apotheke bislang beispielsweise drei Kassen im Backoffice und im Backoffice zwei Rechner die für die Altenheim- oder Pflegedienste genutzt wurden, ergeben sich daraus fünf Arbeitsplätze, welche zusätzlich zu den Arbeitsplätzen im Verkaufsraum ausgestattet werden müssen.

Wo können Apotheke bei LAUER-FISCHER einsehen wie hoch ihre Packungsabgabemenge ist?

Wo können Apotheke bei LAUER-FISCHER einsehen wie hoch ihre Packungsabgabemenge ist?

WINAPO® bietet in den Auswertungen (Lupensymbol im Startcenter) im Bereich der Warenwirtschaft zu den Verbrauchsmengen fertige Statistiken. Eine Betrachtung nach ausgewählten Zeiträumen ist möglich.

Für die Förderung zusätzlicher stationärer Kartenterminals sind die Verbrauchsmengen der RX Präparate maßgebend.

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