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FAQ

Sie haben Fragen. Wir die Antworten.

In unserem kurzen Erklärfilm zur Telematikinfrastruktur erfahren Sie in vier Minuten, was die TI für Sie als Arzt bedeutet – und wie einfach der Anschluss Ihrer Praxis an die TI abläuft. Film ab!

Häufig gestellte Fragen zur TI

Nachfolgend finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Wir werden diesen Bereich sukzessive um weitere Fragen und Antworten ergänzen – es lohnt sich also, ab und zu vorbeizuschauen.

E-Health-Gesetz und Telematikinfrastruktur

Was ist das E-Health-Gesetz?

Was ist das E-Health-Gesetz?

Das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen“ – kurz E-Health-Gesetz – schreibt einen konkreten Fahrplan für die Einführung der Telematikinfrastruktur und nutzbringender Anwendungen im Gesundheitswesen vor. Damit soll die Informationstechnologie in der Gesundheitsversorgung etabliert und somit die Wirtschaftlichkeit und Qualität der Patientenversorgung weiter verbessert werden. Mehr Informationen finden Sie hier:

Was ist die Telematikinfrastruktur (TI)?

Was ist die Telematikinfrastruktur (TI)?

Die Telematikinfrastruktur (TI) ist eine digitale Datenautobahn. Diese soll alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Kassenärztliche Vereinigungen, Apotheken und Krankenkassen miteinander vernetzen und einen sicheren und problemlosen Datenaustausch auch über Sektorengrenzen hinweg ermöglichen.

Im Unterschied zum Internet erhalten nur Personen Zugang zur TI, die ihre Identität zuvor elektronisch nachgewiesen haben. Auch alle Systeme, die sich in der Telematikinfrastruktur befinden oder an sie angebunden sind, weisen ihre Identität vor jedem Kommunikationsvorgang nach und sind durch die gematik geprüft und zugelassen.

Müssen alle Praxen teilnehmen?

Müssen alle Praxen teilnehmen?

Zahnärzte, Ärzte und Psychotherapeuten sind per Gesetz dazu verpflichtet, bis zum 1. Juli 2018 für eine Anbindung ihrer Praxis an die TI zu sorgen. Praxen, die keine Online-Prüfung der elektronischen Gesundheitskarte durchführen, müssen dann mit Honorarkürzungen zu rechnen.

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Internet und der Telematikinfrastruktur?

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Internet und der Telematikinfrastruktur?

Die Telematikinfrastruktur ist ein sicheres Netz für das deutsche Gesundheitswesen und vom Internet wirksam getrennt. Ausschließlich berechtigte Nutzer können die Anwendungen und Systeme verwenden.

Die neue Telematikinfrastruktur vernetzt Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen miteinander und erleichtert so den sicheren Datenaustausch – auch über Sektorengrenzen hinweg. Sie ermöglicht den papierlosen und sicheren Datenaustausch mit identifizierten und autorisierten Kollegen im Klinik- und niedergelassenen Bereich, eine gesteigerte Arzneimittel-therapiesicherheit, Zeitersparnis durch Minimierung von aufwändigen Kommunikationsprozessen sowie stärkeres Einbeziehen des Patienten und das Nutzen selbsterfasster Gesundheitswerte.

Im Gegensatz zum Internet ist die TI also ein geschlossener, Beteiligten des Gesundheitswesens vorbehaltener, Raum.

Was ist das VSDM?

Was ist das VSDM?

Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) wird die erste online Anwendung der eGK. Ärzte sind spätestens ab dem 1. Juli 2018 dazu verpflichtet, online die Versichertenstammdaten auf der Karte zu prüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Aktuell befinden sich folgende Informationen im VSDM:

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Anschrift
  • Geschlecht
  • Krankenversichertennummer
  • Versichertenstatus

Welche E-Health-Anwendungen kann ich mit der TI nutzen?

Welche E-Health-Anwendungen kann ich mit der TI nutzen?

Die Telematikinfrastruktur macht den Weg frei für ein sichereres Gesundheitswesen und einen erleichterten intersektoralen Austausch – und somit für eine bessere Versorgung von Patienten.

Die bereits verfügbaren bzw. geplanten Anwendungen sind:

  • Versichertenstammdatenmanagement (VSDM)
  • Elektronischer Medikationsplan (BMP)
  • Elektronischer Arztbrief
  • Notfalldatenmanagement (NFDM)
  • Telemedizinische Anwendungen
  • Elektronische Patientenakte

Weitere Informationen auch unter http://www.kbv.de/html/e-health-gesetz.php

Technik und Installation

Was ist ein Konnektor?

Was ist ein Konnektor?

Der von der CGM angebotene Konnektor, die KoCoBox MED+, ist vergleichbar mit einem Router und bindet als Konnektor die Primärsysteme hochsicher in die zentrale Telematikinfrastruktur ein. Über ein geschütztes Virtual Private Network (VPN), den TI-VPN-Zugangsdienst, gewährleistet die KoCoBox MED+ sichere Verbindungen für den Datenaustausch. Sie stellt die Verbindung zwischen den E-Health-Kartenterminals und dem Primärsystem her, tauscht Daten mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) aus und macht die Verwendung des Heilberufsausweises (HBA) zur Erzeugung und Prüfung von qualifizierten Signaturen möglich. Der Zugriff auf aktuelle Anwendungen (VSDM) und künftige Anwendungen aus Fach- und Mehrwertdiensten über einen sicheren Updateprozess sind möglich.

Der Konnektor befindet sich aktuell im Zulassungsverfahren der gematik und wird ab November 2017 lieferbar sein. CGM bietet seinen Anwendern schon heute die Möglichkeit, die erforderlichen Geräte zu bestellen.

Benötigt eine Praxisgemeinschaft mehrere Konnektoren?

Benötigt eine Praxisgemeinschaft mehrere Konnektoren?

Es ist nicht zwingend erforderlich, mehrere Konnektoren für eine Praxisgemeinschaft zu installieren – gemäß Finanzierungsvereinbarung ist aber jede Vertragsarztpraxis/Institution förderberechtigt. Für jede Institution innerhalb einer Praxisgemeinschaft sollte allerdings ein separates eHKT eingesetzt werden. Der Zugang der Institution zur TI wird über die SMC-B authentifiziert.

Kann man mit dem TI-Konnektor im Internet surfen?

Kann man mit dem TI-Konnektor im Internet surfen?

Ja. Der Konnektor bietet der Praxis einen sicheren Kanal zur Nutzung des Internets - Sicherer Internet Service (SIS) genannt. Die Internetzugriffe über den SIS werden durch verschiedene Techniken, wie z. B. dem Filtern von unerwünschten Webseiten, abgesichert.

Was kann oder soll die Praxis vorbereitend tun?

Was kann oder soll die Praxis vorbereitend tun?

Um die für den Installationstermin notwendigen Voraussetzungen in der Praxis zu schaffen, ist ein vorbereitendes Gespräch mit einem CGM-zertifizierten Techniker empfehlenswert. Die Praxis kann die dieses vorbereitende Gespräch durch ein „Self-Assessment“ unterstützen. Hierzu bietet CGM auf ihrer Website cgm.com/wissensvorsprung-downloads in den Downloads eine Checkliste an, mit der notwendige Voraussetzungen aufgenommen und unabdingbare Voraussetzung für den TI-Praxisanschluss identifiziert werden können.

Damit sich der Konnektor mit der TI verbinden kann, benötigt die Praxis einen Internetanschluss in ihrem Praxisnetz. Praxen, die noch keinen Internetanschluss haben, sollten frühzeitig Kontakt mit ihrem Vertriebs- und Servicepartner aufnehmen (ca. acht Wochen vor Installationstermin). Dort, wo ein Kartenterminal benutzt werden soll (Empfang, Behandlungsraum), muss es einen Strom- und Netzwerkanschluss geben. Daneben benötigen Praxen Nachweise, die eine Authentifizierung der Praxis bzw. der Ärzte ermöglichen: Das ist zum einen die Praxis- bzw. Institutionskarte (SMC-B), zum anderen der Elektronische Heilberufsausweis (eHBA) (nicht für VSDM, aber für spätere Anwendungen). Die SMC-B muss frühzeitig bestellt werden und zur Installation bereitstehen. Der Anschluss der Praxis an die TI ist nur mit einer freigeschalteten SMC-B möglich.

Die CGM empfiehlt den Erwerb der SMC-B bei der Bundesdruckerei GmbH.

Kann man die Praxis auch in Eigeninstallation anbinden?

Kann man die Praxis auch in Eigeninstallation anbinden?

Wir schulen und zertifizieren unsere Techniker intensiv und nutzen dabei sowohl unsere langjährige Erfahrung mit der Entwicklung der Komponenten für die TI als auch die praktischen Erkenntnisse aus den Erprobungspraxen. 500 an der Erprobung teilnehmende Praxen und Krankenhäuser konnte die CGM schon erfolgreich mit den CGM-TI-Komponenten, u. a. dem TI-Konnektor KoCoBox MED+, ausstatten.

Die CGM arbeitet ausschließlich mit zertifizierten CGM-Technikern zusammen, die alle erforderlichen Fachkenntnisse mitbringen und die hohen Sicherheitsanforderungen der gematik für die Telematikinfrastruktur einhalten. Eine Eigeninstallation ist deswegen nicht möglich.

Was ist eine SMC-B und wie erhält eine Praxis die SMC-B?

Was ist eine SMC-B und wie erhält eine Praxis die SMC-B?

Die SMC-B ist die Praxis- oder Institutionskarte, auch Praxisausweis genannt. Um eine Verbindung zwischen Praxis oder Krankenhaus und der TI herzustellen, wird eine Praxis- bzw. Institutionskarte, also die SMC-B, benötigt. Sie dient der Authentisierung der Praxis gegenüber den Diensten der TI. Die Bestellung und der Erhalt der SMC-B deutlich vor dem Installationstermin sind unerlässlich. Eine Inbetriebnahme der TI-Komponenten in der Praxis ist nur mit einer freigeschalteten SMC-B möglich.

Um Arzt- und Zahnarztpraxen den Zugang zur TI-Infrastruktur so einfach wie möglich zu gestalten, arbeitet die CGM in Bezug auf die Beschaffung der Komponente „SMC-B“ eng mit einem erfahrenen Partner zusammen - der Bundesdruckerei. Die Bundesdruckerei verfügt ebenso wie die CGM über fundiertes Wissen aus der Erprobungsphase und hat die hier gesammelten Erfahrungen prozessoptimiert u.a. über die Verarbeitung eines Bestellcodes umgesetzt.

Die Besteller der TI-Komponenten bekommen künftig von der CGM einen Identifizierungscode per E-Mail zur Verfügung gestellt. Dieser ist im Bestellformular für die SMC-B im jeweiligen Antragsportal zusätzlich zu den sonstigen Eingaben einzutragen. Über die Eingabe dieses Bestellcodesund und auf Basis der engen Zusammenarbeit der CGM mit der Bundesdruckerei kann sichergestellt werden, dass Ihr CGM-zertifizierter Techniker, der die Anbindung der Praxis an die TI vornimmt, den Status des Antrags punktuell bis zur Auslieferung mitverfolgen und bei der Terminierung des eigentlichen Installationstermins für die TI-Komponenten berücksichtigen kann.

Die Beantragung wird für Ärzte zeitnah möglich sein. Sie erfolgt im Antragsportal der Bundesdruckerei.
Beantragungsweg für Ärzte

Zahnärzte stellen ihren kostenpflichtigen Antrag auf eine SMC-B im gewohnten KZV Portal. Als Anbieter ist die Bundesdruckerei auszuwählen.
Beantragungsweg für Zahnärzte

Wie lange dauert die Installation der TI-Komponenten in der Praxis?

Wie lange dauert die Installation der TI-Komponenten in der Praxis?

Das Installieren der TI-Komponenten durch einen CGM-zertifizierten Techniker dauert durchschnittlich ungefähr 90 Minuten. Da der Techniker die einzelnen Komponenten zunächst abseits des Praxisgeschehens vorbereiten kann, muss der Praxisbetrieb nicht während der gesamten Zeit unterbrochen werden.

Wann erhalte ich eine Rechnung und wann wird die Förderung ausgezahlt?

Wann erhalte ich eine Rechnung und wann wird die Förderung ausgezahlt?

Die CGM stellt Praxen erst eine Rechnung, nachdem die Praxis erfolgreich an die TI angebunden wurde. Hierzu wird am Tag der Installation ein Abnahmeprotokoll erstellt.

Voraussetzung für den Bezug des Förderbetrages ist der Nachweis der erstmaligen Nutzung der TI-Anwendung „Versichertenstammdatenmanagement” (VSDM). Hierzu ist durch die Praxis im weiteren Verlauf des Quartals der Installation mindestens ein Behandlungsfall anzulegen und abzurechnen.

Wir empfehlen den Kontakt zu Ihrer KV bzw. KZV, um das Beantragungsverfahren abzufragen.

Praxisalltag

Müssen die Patienten in Zukunft längere Wartezeiten befürchten?

Müssen die Patienten in Zukunft längere Wartezeiten befürchten?

Die Wartezeit beim Einlesen der eGK ist vergleichbar mit der, die heute durch das Einlesen entsteht. Die CGM-AISe führen den Einlesevorgang in Zeiten durch, die unter den Anforderungen der gematik liegen:

  • im Durchschnitt in 3,5 Sekunden, wenn kein Aktualisieren der Versichertendaten notwendig ist
  • in ca. 6,5 Sekunden, wenn eine Aktualisierung der Daten erfolgt

Beeinflusst die technische Umstellung die Abrechnung? Was hat es mit dem Prüfnachweis auf sich?

Beeinflusst die technische Umstellung die Abrechnung? Was hat es mit dem Prüfnachweis auf sich?

Nein, es ergeben sich keine Auswirkungen auf die Abrechnung.

Jedoch wird der Prüfnachweis der eingelesenen eGKs in naher Zukunft Teil der Abrechnung sein. Er gibt zum einen darüber Auskunft, wann eine Onlineprüfung durchgeführt wurde, zum anderen repräsentiert er das Ergebnis dieser Prüfung. Zum Beispiel, ob Kartendaten aktualisiert wurden oder die Prüfung technisch nicht möglich war.

Es wird immer der erste gültige Prüfungsnachweis für das aktuelle Quartal in der Kartenhistorie angezeigt. Weitere Prüfungsnachweise werden historisch im Kartenarchiv gespeichert.

Die eGK eines Patienten kann nicht eingelesen werden. Funktioniert nach wie vor das manuelle Ersatzverfahren?

Die eGK eines Patienten kann nicht eingelesen werden. Funktioniert nach wie vor das manuelle Ersatzverfahren?

Ja, das manuelle Ersatzverfahren funktioniert weiterhin. Es gibt aber keinen Prüfnachweis und es muss in den Abrechnungsdaten markiert werden.

Wenn eine Onlineprüfung aus technischen Gründen nicht möglich ist, können dann die Versichertendaten eingelesen werden?

Wenn eine Onlineprüfung aus technischen Gründen nicht möglich ist, können dann die Versichertendaten eingelesen werden?

Ja. Die Versichertendaten und das Einlesedatum werden immer aktuell in den Versichertendaten abgespeichert – auch dann, wenn eine Onlineprüfung nicht möglich ist.

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