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Stefan Kinnen über den „Mehrwert für Einsender, Labore und Patienten durch intelligente Kommunikation und Digitalisierung“ bei der InnoNet HealthEconomy.

Die InnoNet HealthEconomy ̶ das „Netzwerk der Gesundheitswirtschaft“ in Rheinland-Pfalz ̶ hat Stefan Kinnen, Geschäftsführer der CGM LAB Deutschland GmbH, zu ihrer Auftaktveranstaltung mit dem Thema „Labor trifft Innovation“ eingeladen. Die CompuGroup Medical ist bereits seit Jahren Mitglied des Vereins, der innovative Akteure der Gesundheitswirtschaft in der Region vernetzt.

Am Veranstaltungsort, der TH Bingen, traf sich eine Gruppe hochkarätiger Experten der Branche, u.a. Prof. Dr. Matthias F. Bauer, Direktor des Instituts für Labordiagnostik, Hygiene und Transfusionsmedizin der Stadt Ludwigshafen, Prof. Dr. Maik Jörg Lehmann, Professor für Biochemie, Zell- und Mikrobiologie der TH Bingen sowie Daniela Arnold, Referentin im Ministerium für Wirtschaft und Umwelt zum fachlichen Austausch.

Auf der Agenda standen Themen wie die Digitalisierung des Labormarktes, der Fachkräftemangel und moderne Diagnoseansätze. Zudem wurden wichtige Aspekte des Arbeitens rund um Krankheitsbilder, Befunderstellung und Therapiemöglichkeiten diskutiert.

Digitale Laborkommunikation für mehr Patientensicherheit.

Stefan Kinnen leistete hierzu einen Beitrag mit dem Thema „Mehrwert für Einsender, Labore und Patienten durch intelligente Kommunikation und Digitalisierung“.

Reibungslose Abläufe zwischen dem Labor und den Einsendern aus Arztpraxis oder Klinikstation seien unabdingbar, um die Patientensicherheit hinsichtlich der labordiagnostischen Befunde zu gewährleisten. Diese Prozesse können heute per Order-Entry-Portal digitalisiert ablaufen: Mithilfe des Systems erstellt der Einsender die Laboranforderung in drei Klicks. Durch intelligente Regelwerke wird er direkt bei der Anforderung unterstützt. Das System generiert anschließend eindeutige Etiketten, die eine Verwechslung der Probe so gut wie unmöglich machen.

Cloudserivces, künstliche Intelligenz und Co.

Insbesondere gab Stefan Kinnen einen näheren Einblick auf die jüngste Entwicklung des Order-Entry-Portals der CGM. Labore müssen heute den IT-Betrieb in immer größerem Umfang gewährleisten: Verfügbarkeit, Sicherheit, Performance. „Um dies zu vereinfachen, bietet die CGM seit Kurzem die Software as a Service - also cloudbasiert – an“, so Stefan Kinnen. Professionelle Cloudanbieter könnten hierbei einen höheren Sicherheitsstandard bieten, als Labore selbst. Eine Studie der BITKOM ergab, dass Bedenken hinsichtlich Sicherheit und DSGVO zwar durchaus bestehen, aber auch, dass immer mehr Unternehmen bereit sind Cloudservices auch für kritische Daten zu nutzen.

Zeitnah ist auch die mobile Nutzung verfügbar. Das System ist dann durch diverse Endgeräte aufrufbar, Befunde sind direkt einsehbar. Durch Warnmeldungen und Pop-Ups an den Einsender können wichtige Informationen übermittelt werden: „Kritischer Wert bei Herrn Müller“, „Auffälligkeit bei Frau Schmidt“.

Durch seine Chatfunktion ersetzt das Portal letztlich Telefonate und Faxmitteilungen zwischen dem Labor und den Einsendern. Kommunikationsflüsse werden deutlich verschlankt und Prozesse zum Wohle des Patienten optimiert.

Als letzten Schritt nennt Stefan Kinnen die künstliche Intelligenz oder Schwarmintelligenz, die die Laboranforderung und die Befundeinsicht zielgerichtet unterstützen wird. Durch KI Services von anderen Cloudservice Providern könnten dann Hinweise zu einzelnen Anforderungen und Ergebnissen gegeben werden: „Andere Patienten vergleichbarer Konstitution hatten auch xx“, „Eine Überprüfung auf yy war in vergleichbaren Fällen sinnvoll“.

„Wir beobachten derzeit den Markt für KI gestützte Services rund um den Laborbereich. Wir erwarten hier neue Entwicklungen in absehbarer Zeit“, führt Stefan Kinnen aus.

Mehr Bezug zum Patienten selbst.

Heute wird der Patient selbst meist noch aus diesem Prozess ausgeschlossen. Er erhält lediglich die Diagnose des Arztes, jedoch keine Laborwerte und deren detaillierte Bedeutung. Ein weiteres Ziel der CGM ist es, den Patienten besser einzubinden.

„Insgesamt war mein erster Besuch bei der InnoNet HealthEconomy unglaublich interessant. Die vielen unterschiedlichen Akteure und Redner vor Ort haben Eines gemeinsam: den Patienten im Fokus innovativer Lösungen innerhalb des Gesundheitswesens. Der Austausch war sehr inspirierend und ich konnte eine Menge Ideen mit in meinen Arbeitsalltag nehmen“, resümiert Stefan Kinnen.

Stefan Kinnen, Geschäftsführer der CGM LAB Stefan Kinnen bei der InnoNet HealthEconomy im September 2019.