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Outsourcing hat ein Ende: Trend zeigt Kliniken re-insourcen Labore

Immer wieder hört man das Wort „Outsourcing“ im Kontext des Labormarktes, denn insbesondere Kliniklabore mit geringer Auftragszahl sind nicht immer ökonomisch tragfähig. Folglich wurden in der Vergangenheit immer mehr Labordienstleistungen an externe Anbieter outgesourct, die kleinen Laboren durch ihre Vielzahl an Einsendern überlegen sind. Das Kliniklaborsterben kam ins Rollen und zeitgleich bildete sich eine Reihe größerer Laborketten, die zur Hochphase des Outsourcingprozesses zwischen 2008 und 2011 einem starken Preiskampf ausgesetzt waren. Dieser Preiskampf ging klar zu Lasten von Labormitarbeitern und Qualität, sodass sich das Preisniveau wieder stabilisierte.

In jüngster Zeit ist ein Rückwärtstrend hin zum Re-Insourcing von Laboren zu verzeichnen, da sich externe Labordienstleistungen bei „normalem“ Preisniveau als gar nicht so rentabel erweisen. Durch die Optimierung von Laborkostenstrukturen in Kliniken werden Labore wieder tragfähig. Die Einrichtung von „Hybridlaboren“, die sowohl den Anforderungen von Kliniken, als auch von niedergelassenen Ärzten gerecht werden, wird immer häufiger als Lösung herangezogen. Weitere Hybridoptionen sind von der Klinik und externen Partnern gemeinschaftlich betriebene Laborgesellschaften.

Diese vielschichtigen Prozesse werden im digitalen Zeitalter durch Labor-IT begleitet, die den sich wandelnden Ansprüchen kontinuierlich/nachhaltig gerecht werden muss. Zukunftsweisende, flexible Software ist ein „Muss“, um Umschwünge und Trends des Marktes zu entsprechen. Veraltete Systeme können dies nur schwer abbilden. Anders CGM Software, die als die modernste des Marktes gilt. Durch digitale Innovationen, die exakt diese Trends aufnehmen, ist gewährleistet, dass das Labor langfristig planen und handeln kann.

Quelle: „Der Labormarkt in Deutschland – Quo vadis?“ der aktiva GmbH von 2017