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FAQs Medikationsplan

Bundeseinheitlicher Medikationsplan – FAQs

Wie erstelle ich einen eigenen BMP?

Erstellung Bundeseinheiltiche Medikationsplan

Wie scanne ich Fremdmedikationspläne in Papierform ein?

Fremdplan Bundeseinheiltiche Medikationsplan

Wie scanne ich Fremdmedikationspläne, die elektronisch in einer App vorliegen?

App Bundeseinheiltiche Medikationsplan

Ich habe gelesen, dass ich meinen alten Medikationsplan auch nach dem 01.10.2016 weiter nutzen kann. Warum sollte ich das Modul schon einsetzen?

Aus §31 a SGBV, der durch das Inkrafttreten des E-Health-Gesetzes geregelt wurde, ergibt sich ab dem 1. Oktober 2016 der gesetzliche Anspruch für Versicherte und daraus resultierend gesetzliche Pflichten für Sie sowie Anforderungen an den Medikationsplan selbst.

Eine „Übergangsfrist“ bezieht sich auf die „Vereinbarung gemäß § 31a Abs. 4 Satz 1 SGB V über Inhalt, Struktur und Vorgaben zur Erstellung und Aktualisierung eines Medikationsplans sowie über ein Verfahren zur Fortschreibung dieser Vereinbarung (Vereinbarung eines Bundeseinheitlichen Medikationsplans – BMP)“ zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung K. d. ö. R., Berlin, der Bundesärztekammer Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammern, Berlin, und dem Deutschen Apothekerverband e. V., in der folgendes geregelt wird:

§ 8 Inkrafttreten, Sonderregelungen, Übergangsregelungen Absatz 2

(2) Verordnungssoftware muss gemäß § 73 Absatz 8 Satz 7 SGB V die zur Erstellung und Aktualisierung des Medikationsplans notwendigen Funktionen und Informationen enthalten und von der KBV zugelassen werden. Sind die Voraussetzungen für die Erstellung und Aktualisierung eines Medikationsplans gemäß den Anlagen zu dieser Vereinbarung in der Praxissoftware eines Arztes bis zum 01.10.2016 dennoch nicht gegeben, so kann dieser übergangsweise bis zum 31.03.2017 einen Medikationsplan erstellen und aktualisieren, der grundsätzlich die in § 3 Absatz 1 bis 5 dieser Vereinbarung genannten Inhalte umfasst.

Warum sollten Sie das Modul schon frühzeitig einsetzen?

Auch wenn wir Ihnen in Ihrem AIS die o. a. Voraussetzungen zur Verfügung stellen, obliegt es selbstverständlich Ihrer persönlichen Entscheidung, ob Sie dieses Angebot nutzen möchten. Als Ihr Softwareanbieter sehen wir uns verpflichtet, Ihnen alle Funktionen, die Sie benötigen, um Ihrem gesetzlichen Auftrag nachzukommen, frühzeitg zur Verfügung zu stellen.

Für Sie ergeben sich dadurch Vorteile:

Wie uns in zahlreichen Anwenderinterviews zum Bundesmedikationsplan von Ihren Kollegen berichtet wurde, erhalten bereits heute in vielen Praxen mehr als 50 % der Patienten einen Medikationsplan. In dem neuen BMP ist vorgesehen, dass hier alle Arzneimittel, also auch Arzneimittel, die durch einen anderen Arzt verordnet wurden und solche, die der Patient ohne Verschreibung anwendet, sowie Hinweise zur Anwendung aller Medikamente erfasst werden.

  • Nur der BMP, der den Anforderungen an die einheitliche Struktur, Inhalte und Darstellung entspricht, sichert die geforderte Interoperabilität und kann über die „Grenzen hinweg“ praxis-/klinikweit und mit Apotheken einheitlich ausgetauscht werden. Ihr bislang verwendeter AIS-Medikationsplan erlaubt dies nicht. Hierauf haben sich KBV, BÄK und DAV verständigt.
  • Eine frühzeitige Nutzung des BMPs verschafft Ihnen ausreichend Zeit für die Umstellung auf diesen.
  • Nur die Verwendung des BMPs führt auch zu einer Vergütung.
  • Sie erhalten eine entsprechende softwareseitige Unterstützung bei der Identifikation von Patienten, welche die Voraussetzungen für den gesetzlichen Anspruch erfüllen, bzw. bei denen ein Anspruch auf den BMP besteht.
  • Durch die frühzeitige Wahrnehmung des gesetzlichen Auftrags leisten Sie Ihren wichtigen Beitrag zum bundeseinheitlichen patientenorientierten Medikationsplan und somit dabei, Ihre Patienten bei einer sicheren Medikationseinnahme zu unterstützen und z. B. Interaktionen mit anderen Arzneimitteln zu verhindern.
  • Nur in Verbindung mit dem BMP erfolgt der Aufdruck des 2D-Barcodes. Hiermit unterstützen Sie aktiv die Interoperabilität mit anderen Ärzten und stellen diese gleichzeitig sektorenübergreifend (z. B. mit Apotheken) sicher. Sie ermöglichen so eine digitale Weitergabe über Sektorengrenzen hinweg und auch an Ihre Patienten.
  • Schon zum 01.10.2016 wird CGM für Ihre Patienten zusätzliche eine mobile Lösung bereitstellen, so dass der 2D-Barcode des Bundeseinheitlichen Medikationsplans mit Hilfe eines Smartphones gelesen werden kann. Der Barcode kann so z. B. auch ohne Vorlage des Papierplans mitbehandelnden Ärzten oder Apotheken vorgelegt werden.
  • Sie profitieren von einem Preisvorteil, wenn Sie bis zum 30.11.2016 die Bestellung des BMP- Moduls bestätigen.

Ich habe gelesen, dass ifap auch den Bundeseinheitlichen Medikationsplan anbietet. Gibt es jetzt zwei Bundeseinheitliche Medikationspläne, die genutzt werden können?

Für Ihr AIS gibt es EINE Entwicklung des Bundeseinheitlichen Medikationsplans. Dieser berücksichtigt die notwendige, tiefe Integration in Ihr Arztinformationssystem. Das Modul wurde im intensiven Austausch und in Zusammenarbeit mit der IFAP und unseren Anwendern entwickelt.

Was passiert, wenn ich den BMP nicht im Oktober einsetzen möchte?

Die Entscheidung, ob Sie das Angebot des Einsatzes des BMPs annehmen, liegt bei Ihnen. Ihr Arztinformationssystem bietet Ihnen die Option „nur“ an. Der Vollständigkeit halber möchten wir Sie aber auf die gesetzlichen Vorgaben, die zum 01.10.2016 in Kraft treten, hinweisen.

Außerdem möchten wir Sie unbedingt darüber informieren, dass Sie mit der Entscheidung auf viele Vorteile verzichten würden.

Was passiert, wenn ich den BMP genutzt habe, mich dann aber gegen eine Bestellung entscheide?

Natürlich steht es Ihnen frei, das Modul nach Ablauf der Testphase nicht weiter zu nutzen. In diesem Fall werden wir das Modul bei Ihnen nicht dauerhaft freischalten und mit dem kommenden Update deaktivieren. Der BMP ist dann nicht mehr nutzbar und Sie würden in diesem Fall auch nicht von den Kostenvorteilen, die Ihnen Ihr Arztinformationssystem einräumt, profitieren können.

Bereits ausgedruckte selbsterstellte BMPs sowie eingescannte Fremdpläne stehen Ihnen selbstverständlich auch nach einer Deaktivierung des Moduls als PDF in der Patientenakte zur Verfügung. Weiterhin möchten wir Sie auf die gesetzlichen Vorgaben hinweisen.

Welche Funktionen sind in dem Modul enthalten?

Sie erhalten die Funktionen, die zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen zum 01.10.2016 notwendig und als solche in der Spezifikation festgeschrieben sind.

Diese umfassen alle notwendigen Funktionen für die Bearbeitung der nachfolgenden Fallkonstellationen:

  • Ersterstellung eines Bundeseinheitlichen Medikationsplans in der Arztpraxis,
  • Aktualisierung eines Bundeseinheitlichen Medikationsplans beim erstellenden Arzt,
  • Aktualisierung eines Bundeseinheitlichen Medikationsplans durch einen mitbehandelnden Arzt

Sofern Sie nähere Informationen zu der Spezifikation wünschen, können Sie diese auf der KBV-Seite einsehen.

Zusätzlich bieten wir Ihnen verschiedene Komfortfunktionen an.

  • Unterstützende Hinweise zur Identifikation von Patienten, welche ggf. die Anforderungen für den Anspruch auf den bundeseinheitlichen Medikationsplan erfüllen.
  • Scannen mittels Barcodeleser: Nach dem Scannen des 2D-Barcodes vom Medikationsplan steht der komplette Plan in Ihrem AIS zur Übernahme und weiteren Bearbeitung zur Verfügung.
  • Scannen mittels CGM PRAXISARCHIV / Moviestar: Nach dem Scannen des Papier-Medikationsplans wird dieser in gewohnter Art und Weise in der Patientenakte abgelegt und erfüllt damit die gesetzlichen Vorgaben der revisionssicheren Archivierung. Der komplette Medikationsplan steht Ihnen ebenfalls zur Übernahme und weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

Patientenvorteile:

  • Einfaches Scannen des Barcodes vom Handy/Smartphone des Patienten
  • Vollständige Darstellung aller Medikationsplaneinträge

Sie schreiben, dass ich von zusätzlichen Ertragsmöglichkeiten profitiere? Welche sind das und wo kann ich das nachlesen?

KBV und GKV-Spitzenverband haben im neuen Paragrafen 29a Bundesmantelvertrag-Ärzte Näheres zum Anspruch der Versicherten geregelt. Danach stellen Vertragsärzte einen Medikationsplan in Papierform aus, sofern der Versicherte mindestens drei verordnete systemisch wirkende Medikamente anwendet. Die Anwendung muss dauerhaft – über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen – erfolgen.

Sofern Sie für einen Patienten, welcher die in §29a Bundesmanteltarifvertrag-Ärzte Voraussetzungen erfüllt, einen Medikationsplan ausstellen können Sie eine Einzelvergütung oder einen Zuschlag geltend machen. Die Vergütung erfolgt extrabudgetär.

Alle aktuellen Informationen hat die KBV unter bereit gestellt.

Hausärzte / Kinderärzte

Einzelvergütung: neue GOP 01630 (1x im Krankheitsfall abrechenbar= 4 Quartalen)

  • GOP 01630 wird einmal im Jahr als Zuschlag zur Versichertenpauschale 03000 / 04000 gezahlt, wenn der Arzt einen Medikationsplan erstellt hat.
  • Feste Vergütung: 39 Punkte = ca. 4 € / je Patient / 1x im Krankheitsfall
  • Abgegolten sind weitere Aktualisierungen des Medikationsplans

Zuschlag zur Chronikerpauschale : Neue GOP 03222/04222 (1x im Behandlungsfall)

  • Zuschlag zur Chronikerpauschale 03220/03221/04220/04221.
  • Der Zuschlag wird von der KV unter Beachtung der Abrechnungsausschlüsse automatisch zugesetzt wenn die Chronikerpauschale abgerechnet wurde.
  • Leistungsunabhängige Vergütung: Umfasst mögliche Erstellung und Aktualisierungen.
  • Feste Vergütung: 10 Punkte = ca. 1 € / je Patient/ je Abrechnungsquartal.
  • Ausschlüsse der Abrechnung: Nicht berechnungsfähig wenn in demselben Behandlungsfall der geriatrische Betreuungskomplex GOP 03362 abgerechnet wurde. Dieser vergütet bereits die Erstellung und/oder Aktualisierung eines Medikationsplans. Der Zuschlag (GOP 03222/04222) ist nicht berechnungsfähig, wenn im Krankheitsfall schon die Einzelleistung (GOP 01630) berechnet wurde.

Fachärzte

Einzelvergütung: neue GOP 01630 (1x im Krankheitsfall abrechenbar= 4 Quartalen) nur für bestimmte Patienten und in Verbindung mit best. GOP.

  • für onkologische Patienten.
  • Schmerzpatienten.
  • Patienten mit einer Organtransplantation.
  • Nur wenn sie die fachgruppenspezifische Zusatzpauschale Onkologie, die GOP 30700 beziehungsweise die fachgruppenspezifische Zusatzpauschale für die Behandlung eines Transplantationsträgers abrechnen.
  • Feste Vergütung: 39 Punkte = ca. 4 € /je Patient / 1x im Krankheitsfall.
  • Abgegolten sind: Ersterstellung und Aktualisierungen.

Zuschlag zur fachärztlichen Grundpauschale : Neue GOP 03222/04222 (1x im Behandlungsfall)

  • Die meisten Fachärzte erhalten einen Zuschlag zur fachärztlichen Grundpauschale.
  • Der Zuschlag wird von der KV unter Beachtung der Abrechnungsausschlüsse automatisch zugesetzt wenn die fachärztliche Grundpauschale abgerechnet wurde.
  • Leistungsunabhängige Vergütung: Umfasst mögliche Erstellung und Aktualisierungen.
  • Betrag in Abhängigkeit zur Fachgruppe zwischen ca. 20 Cent und ca. 1 € je Abrechnungsquartal.

Welche Vorteile ergeben sich aus dem BMP?

Mehr Sicherheit für Ihre Patienten

Der BMP enthält alle wichtigen Informationen zur Art und Anwendung der Medikamente. Ziel ist es, Patienten bei der richtigen Einnahme ihrer Medikamente zu unterstützen und so zu einer höheren Arzneimitteltherapiesicherheit beizutragen.

Einheitlicher Standard

Der Medikationsplan soll in einheitlich standardisierter Form umfassend, übersichtlich und patientenverständlich die aktuelle Medikation des Versicherten abbilden. Dem Versicherten wird ein verständlicher und wiedererkennbarer Einnahmeplan zur Verfügung gestellt werden. Das einheitliche Layout des BMPs hilft dem Versicherten, die benötigten Informationen stets an derselben Stelle wiederzufinden.

Sektorenübergreifender Austausch

Durch eine verbesserte Information von Versicherten, Ärzten und Apothekern und anderen an der Arzneimittelversorgung der Versicherten beteiligten Personen wird eine Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit möglich.

Der 2D-Barcode als einheitliches Austauschformat ermöglicht eine digitale Weitergabe über Sektorengrenzen hinweg, auch an Patienten.

Arzneimitteltherapiesicherheit

Durch den patientenorientieren Bundeseinheitlichen Medikationsplan wird die Arzneimitteltherapiesicherheit aktiv unterstützt:

  • Sensibilisierung von Patienten, Apothekern, Ärzten und Pflegenden für die AMTS
  • Verbesserte Information zu Arzneimitteln sowie vollständige Erhebung der Arzneimittel, die der Patient einnimmt
  • Intersektorale Kommunikation bei der Arzneimitteltherapie, weil Aktualisierungen vollständig und regelmäßig auf dem BMP erfasst werden

Fachkreise gehen davon aus, dass durch den standardisierten Einsatz des Medikationsplanes deutlich weniger unerwünschte Arzneimittelwechselwirkungen die Folge sein werden. Hier kann der AMTS-Check i:fox® unterstützen.

Ich habe gelesen, dass primär Hausärzte den Medikationsplan ausstellen sollen. Bin ich als Facharzt überhaupt verpflichtet, den BMP zu nutzen?

Grundsätzlich gelten die gesetzlichen Bestimmungen für alle Ärzte, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen. Auch bei der „Ersterstellung“ ist der behandelnde Facharzt involviert, sofern der Versicherte keinen Hausarzt in Anspruch nimmt. Darüber hinaus ist die Aktualisierung eines Medikationsplans durch einen mitbehandelnden Arzt vorgesehen.

Abgesehen von gesetzlichen Vorschriften ist es in Hinblick auf die Arzneimitteltherapiesicherheit auch für Fachärzte wichtig, alle Informationen zu Arzneimitteln vollständig vorliegen zu haben.

Muss ich den BMP überhaupt nutzen? Ich bin mit meinem AIS-Medikationsplan zufrieden und möchte keinen anderen

Ab dem 01.10.2016 haben alle Patientinnen und Patienten mit mehr als drei gleichzeitig verordneten, systemisch wirkenden Medikamenten die dauerhaft über mindestens 28 Tagen angewendet werden lt. §31a SGB V ein Anrecht darauf, dass Sie einen Bundeseinheitlichen Medikationsplan ausstellen oder aktualisieren und zusätzlich eine Aufklärung vornehmen. Nur mit dem BMP-Modul erfüllen Sie dieses Anrecht des Patienten. Vor diesem Hintergrund sehen wir eine Notwendigkeit des Einsatzes des BMP als gegeben an.

Bedeutet die Einführung des BMPs, dass ich meinen AIS-Medikationsplan jetzt nicht mehr nutzen kann?

Selbstverständlich können Sie den bisherigen integrierten Medikationsplan weiterhin nutzen. Jedoch erfüllt er die Anforderungen des BMPs nicht und wird zudem auch nicht zertifiziert. Auch eine Vergütung erfolgt nur dann, wenn der BMP verwendet wird.

Kann ich den BMP auch für Privatpatienten nutzen?

Wir sehen keinen Grund, warum Ihre Privatpatienten nicht von den Vorteilen des BMPs profitieren sollten. Ihr Arztinformationssystem unterstützt, auf Ihren Wunsch, auch den Einsatz des BMPs bei Ihren privat versicherten Patienten.

Kann ich Daten aus meinem AIS-Medikationsplan in den BMP übernehmen?

Selbstverständlich können Sie bei der Ersterstellung die Daten aus Ihrem AIS-Medikationsplan in den BMP übernehmen.

Wo kann ich die gesetzlichen Vorgaben nachlesen?

Alle gesetzlichen Vorgaben finden Sie auf der KBV-Seite unter

Worauf genau bezieht sich Aussage „mindestens 3 Medikamente gleichzeitig“? Sind hier solche Arzneimittel gemeint, die der Patient dauerhaft einnimmt?

Aktuell können wir hier nur auf bestehende Quellen verweisen (Auszug aus: KBV-Seite siehe unten)

Was muss auf dem Medikationsplan dokumentiert werden?

  • Arzneimittel, die dem Patienten verordnet worden sind
  • Arzneimittel, die der Patient ohne Verschreibung anwendet
  • Hinweise zur Anwendung der Medikamente
  • Medizinprodukte (soweit relevant)

Versicherte, die gleichzeitig mindestens drei zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnete, systemisch wirkende Arzneimittel über eine Anwendungsdauer von mindestens 28 Tagen einnehmen, haben Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines Medikationsplans durch einen an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Arzt. Näheres zum Anspruch des Versicherten regelt der Bundesmantelvertrag – Ärzte.

Ich habe von einem neuen Ausdruck mit einem Barcode gelesen. Muss ich hier etwas Besonderes beachten?

Barcode drucken

Der auf dem Medikationsplan aufgedruckte Barcode soll es ermöglichen, die im Plan enthaltenen Informationen einfach einzulesen. Um diese Möglichkeit nutzen zu können, muss der Plan in einer bestimmten Qualität ausgedruckt werden. Dafür reichen in der Regel die heute weit verbreiteten Laserdrucker mit einer Auflösung von 300 dpi. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie einen solchen Drucker verwenden, berät Sie Ihr zuständiger Vertriebs- und Servicepartner gerne.

Barcode lesen

Der Barcode ermöglicht Ihnen die einfache Übernahme der auf dem Medikationsplan enthaltenen Informationen in Ihr System. Mit einem geeigneten Barcodescanner , den Sie ebenfalls bei uns erwerben können, ersparen Sie sich das lästige Abtippen der auf dem BMP eingetragenen Medikamente, und Sie können schnell und unkompliziert eine Aktualisierung des patientenbezogenen BMPs durchführen.

Kann ich den Barcode scannen, wenn ich das Modul einsetze?

Für das Scannen des Barcodes bieten wir 2 Komfortfunktionen an. Diese sind nicht automatisch integraler Bestandteil des BMP-Moduls.

Sie können die folgenden Optionen „hinzubuchen”:

Scannen mittels (Hand-)Barcodeleser

  • Nach dem Scannen des 2D-Barcodes vom Medikationsplan steht der komplette Plan in Ihrem AIS zur Übernahme und weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

Scannen mittels CGM PRAXISARCHIV/Moviestar

  • Nach dem Scannen des Papier-Medikationsplans wird dieser in gewohnter Art und Weise in der Patientenakte abgelegt und erfüllt damit die gesetzlichen Vorgaben der revisionssicheren Archivierung.
  • Der komplette Medikationsplan steht Ihnen ebenfalls zur Übernahme und weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

Ich habe bereits einen Barcode-Scanner. Kann ich diesen verwenden?

Wir haben im Umgang mit Barcode-Scannern bereits im Rahmen des ARMIN-Moduls hinreichend Erfahrungen gesammelt. Dabei hat sich herausgestellt, dass nicht jeder Barcode-Scanner geeignet ist, den 2D-Barcode zu lesen.

Wir haben verschiedene Barcodeleser in Verbindung mit dem Bundesmedikationsplan getestet und sprechen Ihnen gerne unsere Empfehlung aus.

Sie haben Fragen zum CGM BMP oder hätten gerne ein Angebot? Dann freuen wir uns auf Ihr ausgefülltes Kontaktformular.