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Lesetipp: aktuelle BÄK-Handreichung zur Videosprechstunde

Videosprechstunden werden immer wichtiger und insbesondere angesichts zunehmender Einschränkungen der medizinischen Versorgung - bedingt durch Corona - dauerhaft zu einem normalen Bestandteil des Praxisalltags. Das hat auch die Bundesärztekammer (BÄK) erkannt und auf die steigende Beliebtheit der Telemedizin reagiert. Das Ergebnis ist die „Handreichung für Ärztinnen und Ärzte zur Umsetzung von Videosprechstunden“.

Auf zwei Seiten und in acht Themenblöcke unterteilt werden Hilfen zu organisatorischem Ablauf, technischen Voraussetzungen, Aufklärung über Fernbehandlung, Schweigepflicht und Datensicherheit, Dokumentation und Arztbrief, Verordnungen und AU-Bescheinigungen, Weiterbehandlung sowie Vergütung gegeben. Besonders hilfreich: eine Linksammlung zu Anlagen, Hinweisen und Richtlinien im Zusammenhang mit Videosprechstunden.

Eine der Empfehlungen ist die Einrichtung und Bewerbung verbindlicher Videosprechstundenzeiten. Wichtig: Praxen, die Videosprechstunden durchführen möchten, müssen dies zuvor ihrer KV anzeigen und einen zertifizierten Anbieter wie CLICKDOC VIDEOSPRECHSTUNDE einsetzen. Die Videosprechstunde selbst muss eine störungsfreie und datenschutzkonforme Kommunikation ermöglichen. In jedem Fall muss die Identität des Patienten einwandfrei erkennbar sein. Zur sicheren Dokumentation und um Missverständnisse zu vermeiden ist ein Kurzarztbrief mit Befunden, Diagnosen und Therapie hilfreich. Dieser wird dem Patienten im Anschluss übermittelt. Insbesondere die Aufklärung über die begrenzten Möglichkeiten der Diagnostik sollte dokumentiert werden. Gerade in diesem Punkt lauern Haftungsrisiken.

Hier finden Sie den direkten Link zur Handreichung der Bundesärztekammer.

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