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31. März 2020, Koblenz

COVID-19: CompuGroup Medical stellt Telemonitoring zur Entlastung der Krankenhäuser zur Verfügung

Der Behandler kann über eine Web-Plattform die Parameter seiner Patienten in Echtzeit sehen.

• Krankenhäuser werden durch Telemonitoring bei COVID-19 Fällen in der Krise entlastet
• Das System hilft, Mediziner und Pflegekräfte zu schützen
• Krankenhausaufenthalte werden später nötig, enden früher oder werden ganz verhindert
• Patienten mit Corona-Virus-Infektion können nach stationärer Behandlung in häuslicher Quarantäne weiter überwacht werden
• Telemedizin entwickelt sich in der Krise zu wichtiger Säule in der Gesundheitsversorgung

Koblenz. COVID-19-Patienten, die sich nach einer stationären Krankenhaus-Behandlung weiter in häuslicher Quarantäne befinden, können weiter betreut und ihre Vitalwerte überwacht werden. Bei anderen Patienten können Krankenhausaufenthalte reduziert oder sogar ganz verhindert werden. Dafür sorgt ein Telemonitoring-System, das die CompuGroup Medical SE (CGM) derzeit über ihr vor Kurzem übernommenes Tochterunternehmen H&S Qualità nel Software SpA in Italien in den Einsatz bringt. Danach ist geplant, das System in Deutschland und weiteren Ländern einzusetzen. Als Teil eines Telemonitoring-Systems ermöglicht es die H&S Health Platform, Vitalparameter kabellos zu erfassen, an den Behandler zu übertragen und ihn im Notfall sofort zu benachrichtigen. Die Software ist ein zertifiziertes Medizinprodukt und bereits langjährig im Einsatz bewährt.

„Die Möglichkeit der Fernüberwachung und damit der Verzicht auf die stationäre Behandlung von infizierten, aber nicht vital erkrankten Patienten ermöglicht es, mehr Krankenhausbetten für Patienten mit besonders schweren Krankheitsverläufen freizugeben“, beschreibt Hannes Reichl, Vorstand für den stationären Bereich bei CompuGroup Medical. „Deshalb hat CGM unter der CGM SMART HOME Produktfamilie Telemonitoring-Lösungen eingeführt.“

Patienten verwenden dazu die H&S Health Platform Applikation auf einem internetfähigen Smartphone. Ein Pulsoximeter misst in regelmäßigen Abständen Herzschlag und Sauerstoffsättigung. Falls gewünscht, liefert ein Blutdruckmessgerät zusätzliche Daten. Per Bluetooth übertragen die Geräte ihre Messwerte an das Smartphone und von dort aus weiter ins Krankenhaus oder die Arztpraxis. Zusätzliche Werte kann der Patient manuell über die App zur Verfügung stellen. Diese erinnert ihn bei Bedarf an Messungen.

Der Behandler kann über eine Web-Plattform nicht nur die Parameter seiner Patienten in Echtzeit sehen, sondern auch die Mess-Häufigkeit, die zu überwachenden Parameter sowie Schwellenwerte festlegen. Liegen die gemessenen Werte außerhalb dieser Schwellenwerte, alarmiert das System unverzüglich das zugewiesene Krankenhaus oder die Praxis des Hausarztes. Zusätzlich hat CGM eine flankierende Videosprechstunden-Lösung etabliert, die eine Videokommunikation zwischen Arzt und Patient ermöglicht. Diese hilft auch dabei, die Gesundheit des medizinischen Fachpersonals und anderer Patienten zu schützen, weil es zu weniger unmittelbaren Kontakten mit infizierten Patienten kommt.

„Wir erleben in dieser Krise, dass sich Telemedizin zu einer wichtigen Säule in der Gesundheitsversorgung entwickelt“, kommentiert Frank Gotthardt, Vorstandsvorsitzender und CEO der CompuGroup Medical SE. „Das Telemonitoring schützt Leistungserbringer im Gesundheitswesen, entlastet sie bei ihrer wichtigen Arbeit und schont dringend benötigte Ressourcen für lebensbedrohlich erkrankte Patienten in den Krankenhäusern.“

Weitere Informationen sind erhältlich unter der E-Mail-Adresse: vertrieb.clinical.de@cgm.com

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