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02. September 2011, Koblenz

Ärzte und Bahr einer Meinung?

CompuGroup Medical erhebt repräsentative Umfrage zur GOÄ-Reform

Koblenz, 02. September 2011: Seit 2009 wird das Honorarsystem in mehreren Schritten verändert, um dem Ziel einer leistungsgerechten Vergütung nachzukommen. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr will sich der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) noch in dieser Legislaturperiode annehmen. Was meinen Deutschlands Ärzte dazu? Als Spezialist im Gesundheitswesen hat CompuGroup Medical sie zu den Reformplänen befragt.

Die aktuelle Umfrage des CGM-GesundheitsMONITORs hat ergeben: Die GOÄ-Reform ist unverzichtbar und längst überfällig. 80 Prozent der Ärzte sind dieser Meinung und stimmen mit der Forderung vom Deutschen Ärztetag überein. Die Hälfte der Mediziner (50,5%) priorisiert eine Vergütung, die dem Zeitaufwand gerecht wird. Weiterhin sollen Leistungskomplexe besser definiert und Leistungen ausgeschlossen werden, fordert ein Drittel der Befragten (31,8%). Nur jedem zehnten Arzt (8,2%) drückt der Schuh an anderer Stelle.

Höhere Einnahmen und mehr Transparenz für Patienten durch neue GOÄ
Auf die Frage, welchen Effekt sich Ärzte von der neuen GOÄ-Reform versprechen, zeigen sich zwei Trends: Zum einen erhoffen sie sich höhere Einnahmen durch die leistungsbezogene Vergütung (42,0%). Ähnlich viele Ärzte (39,8%) erwarten ein besseres Patienten-Verständnis durch die Eindeutigkeit der erbrachten Leistung. 18,2 Prozent der Befragten sehen andere Auswirkungen.

Differenzierte GOÄ für Privat- und Kassenpatienten
Nur 36,3 Prozent der Ärzte stimmen der Aussage zu, dass eine einheitliche Gebührenordnung für privat und gesetzlich Versicherte dem Klassenunterschied entgegenwirkt. Die Mehrheit plädiert für eine Trennung: 63,7 Prozent bekräftigen, dass sich Leistungen oft unterscheiden und auch individuell angewendet werden müssen.

Was die Reform angeht, sind Deutschlands Ärzte und Daniel Bahr einer Meinung: Es bleiben noch einige Aspekte zu klären. 91,8 Prozent glauben, dass die GOÄ nicht so schnell reformiert wird, auch wenn das dringend notwendig ist. Bahr ist da weitaus zuversichtlicher: Auf dem Deutschen Ärztetag versprach er, die GOÄ noch in dieser Legislaturperiode an den aktuellen Wissensstand anzupassen.

Der CGM GesundheitsMONITOR:
Der CGM GesundheitsMONITOR ist eine gemeinsame Initiative der CompuGroup Medical, der Medical Tribune sowie der Rhein-Zeitung. Monatlich werden repräsentative Umfragen unter 440 Allgemeinmedizinern, Internisten, Gynäkologen und Pädiatern zu aktuellen Fragestellungen im Gesundheitssystem durchgeführt. Grafiken zum Download und kostenlosem Abdruck, Veröffentlichung sowie Informationen zur repräsentativen Umfrage finden Sie unter www.cgm-gesundheitsmonitor.de

Über CompuGroup Medical AG
CompuGroup Medical ist eines der führenden eHealth-Unternehmen weltweit. Seine Softwareprodukte zur Unterstützung aller ärztlichen und organisatorischen Tätigkeiten in Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäusern, seine Informationsdienstleistungen für alle Beteiligten im Gesundheitswesen und seine webbasierten persönlichen Gesundheitsakten dienen einem sichereren und effizienteren Gesundheitswesen. Grundlage der CompuGroup Medical Leistungen ist die einzigartige Kundenbasis von etwa 385.000 Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern, Apothekern und Netzen sowie sonstigen Leistungserbringern. Mit eigenen Standorten in 20 Ländern und Kunden in 34 Ländern weltweit ist CompuGroup Medical das eHealth-Unternehmen mit einer der größten Reichweiten unter Leistungserbringern. Rund 3.600 hochqualifizierte Mitarbeiter stehen für nachhaltige Lösungen bei ständig wachsenden Anforderungen im Gesundheitswesen.

Über Medical Tribune:
Seit über 40 Jahren gehört die Medical Tribune zu den meistgelesenen Fachtiteln für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Die beliebte Wochenzeitung bietet eine attraktive Mischung praxisrelevanter Themen aus Medizin, Gesundheits- und Berufspolitik sowie fachspezifische Wirtschaftsfragen. In einzigartiger Weise verwirklicht Medical Tribune vielseitige Fortbildung, persönliche Beratung und Lesefreude in einem Zeitungskonzept. Die Erfolgsgeschichte der Medical Tribune wird seit Jahrzehnten von der unabhängigen Leserschaftsuntersuchung (LA-MED) dokumentiert.

Über Rhein-Zeitung:
Das Verbreitungsgebiet der Rhein-Zeitung verbindet die Ballungsräume Köln-Bonn und das Rhein-Main-Gebiet. Im Zentrum liegt die wirtschaftsstarke Region um Koblenz. Mit einer Auflage von rund 224.000 Exemplaren und 17 Lokalausgaben zählt die Rhein-Zeitung ca. 640.000 Leser.

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CompuGroup Medical AG
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Referentin Presse und Medien
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