Please enable Javascript!

Referenzen

Referenzen

NÖBIS: Meilenstein im elektronischen Informationsaustausch


Mit dem Projektstart "Niederösterreichisches Befundinformationssystem (NÖBIS)" im Jahr 2010 nimmt die NÖ Landeskliniken-Holding eine Vorreiterrolle ein. NÖBIS schafft die Möglichkeit, alle für die Behandlung eines Patienten relevanten Dokumente verschiedener Gesundheitsdienstanbieter elektronisch, gesichert und entsprechend datenschutzrechtlicher Erfordernisse autorisierten Personen zur Verfügung zu stellen. Die NÖ Landeskliniken-Holding nutzt im Projekt NÖBIS ihre einmalige Situation, dass sie alle Landeskliniken unter einem gemeinsamen Dach vereinigt. Zielsetzung dabei ist der gesicherte elektronische Datenaustausch zwischen den 27 Klinikstandorten und, sobald die entsprechende Gesetzgebung es erlaubt, über die Grenzen der NÖ Landeskliniken-Holding hinweg, um eine integrierte Patientenversorgung zu ermöglichen. Das bringt maßgebliche Vorteile für Ärzte und Patienten. Es werden Vorerkrankungen und Behandlungen lückenlos einsehbar und helfen bei der punktgenauen Diagnose. Zudem muss der Arzt keine Dokumente mehr aus den Häusern anfordern, sondern kann unmittelbar und unabhängig von der Tageszeit und der Verfügbarkeit von Personen in anderen Gesundheitsinstitutionen agieren und sich auch jederzeit mit Kollegen aus anderen Kliniken austauschen. Der zentrale Betrieb von NÖBIS erfolgt im CGM Rechenzentrum in St. Pölten für alle niederösterreichischen Landeskliniken. Mit Stand 2. Juli 2012 wurden 1.443.725 Patientendaten und 3.322.426 Dokumente in NÖBIS verwaltet.

Die elektronische Gesundheitsakte im klinischen Alltag

Die IHE-Produkte i.Pack und d.exaMiner von Österreichs führendem Anbieter medizinischer Software CGM, die in NÖ als NÖ docViewer bekannt sind, bieten eine komfortable Viewing-Komponente für NÖBIS-Daten, die direkt ins Krankenhausinformationssystem(KIS) integriert ist. Mittels sogenannter Views erlaubt der NÖ docViewer verschiedene Ansichten auf die in NÖBIS gemeldeten Patientenakten. Anstatt stets alle Dokumente im vollen Umfang anzuzeigen, kann der behandelnde Arzt nach seinem Ermessen Filterkriterien definieren und anwenden. Ein rascher und einfacher Überblick auf die relevanten Patienteninformationen erleichtert somit ein schnelles Zurechtfinden in der Dokumentationsflut. Zudem können Dokumente aus der Patientenakte auch in das integrierende System importiert werden, falls dies für die Behandlung sinnvoll erscheint. Neben den gängigen Dokumentformaten pdf, HL7 CDA oder txt können im NÖ docViewer auch Radiologiebilder mittels IHE XDS-I betrachtet werden. Dem erfolgreichen Piloteinsatz des NÖ docViewers folgte der Rollout in allen Landeskliniken mit dem klinischen Workflowsystem CGM CLINICAL. Die Zugriffszahlen auf NÖBIS steigerten sich dadurch im dritten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr um den Faktor 12. Durch den Einsatz des NÖ docViewers im Landesklinikum St. Pölten wurde der Viewer erstmalig von CGM in das KIS eines Drittherstellers (i.s.h.med) sehr rasch und ohne Stillstandzeiten integriert und erfolgreich in Betrieb genommen. Damit unterstreichen die CGM IHE-Produkte d.exaMiner und i.Pack ihre Rolle als optimale Integrationskomponenten für IHE in einem heterogenen Informationssystemumfeld. Durch die rasche und unkomplizierte Art der Integration sowie der komfortablen Bedienung – direkt aus dem gewohnten Arbeitsumfeld heraus – gewährleistet der d.exaMiner ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit. Eine Komponente, die letztendlich wegweisend für die elektronische Patientenakte ist.

Über die NÖ Landeskliniken-Holding

Mit insgesamt 27 Klinikstandorten, an denen rund 170.000 Operationen durchgeführt werden und mit 2,24 Mio. Belagstagen ist sie der größte Klinikbetreiber Österreichs. In den NÖ Landeskliniken sind ca. 20.000 Mitarbeiter beschäftigt.