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SAP Warenlogistik

Intralogistik & Materialwirtschaft im Krankenhaus.

Ein oft unterschätzter Wirtschaftlichkeitsfaktor.

Das Kerngeschäft eines Krankenhauses – die medizinische und pflegerische Patientenversorgung – ist nur auf Basis von effektiven Stützprozessen möglich. Dazu gehört auch die Bereitstellung von all jenen Gütern, die für die korrekte Patientenbehandlung erforderlich sind.

CGM bietet umfassende Logistik-Softwarelösungen für anspruchsvolle Gesundheitsinstitutionen an. Insbesondere hat man sich auf Gesamtlösungen für gesundheitliche Versorgungszentren spezialisiert. Hierbei gilt es, neben den Lagern für Medikamente, Medizinprodukte, Haushaltswaren, technische Waren, Büro- und EDV-Waren bis hin zum Lebensmittellager alle Materialflüsse zu planen, zu koordinieren und zu steuern.

Grundsätzlich muss dabei das „Big Picture“ beleuchtet und somit alle relevanten Abläufe betrachtet werden: von der Warenübernahme, Einlagerung, Zwischenlagerung der Bestellware über die Konsolidierung mit völlig neuen Transportbehältern und Wagen. Es gilt, eine Vielzahl von Fragen zu beantworten, Faktoren zu bedenken, zu betrachten, neu zu planen und zu definieren.

Alle Materialien, Instrumente, Medikamente zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Das Zusammenspiel der SAP-Module MM, PP, SD und PM bietet eine ausgezeichnete Basis, um die internen Materialflüsse in Ihrem Krankenhaus zu planen, zu steuern und anzupassen. Die Software bietet dazu praktisch uneingeschränkte Möglichkeiten.

Die Herausforderung ist eine vorausgelagerte exakte Soll-Prozessdefinition, die insbesondere alle wirtschaftlichen Aspekte einbezieht. Das Lernen von anderen Krankenhäusern und –verbünden ist dabei essenziell. In der Realität wird sehr oft ein Sollzustand nahe am Istzustand definiert, da man meint, dass die Akzeptanz einer solchen Lösung unter den Bediensteten höher ausfällt. Das Abbilden der bestehenden Prozesse ist in den meisten Fällen jedoch ein Rückschritt, der die Investition teurer IT nicht rechtfertigt.

CGM kann Sie auf Basis einzigartiger Logistikerfahrung im Gesundheitsbereich in der Konzeption Ihrer optimalen IT-gestützten Lagerabwicklung beraten. Im Unterschied zu anderen Anbietern sind wir in der Lage, Prozessberatung unter Berücksichtigung der idealen Warenströme in Ihrem Krankenhaus durchzuführen. Unsere Prozesskompetenz lässt eine für Sie optimale Prozess-Landschaft entstehen. Darauf aufgesetzt implementieren wir die Software und integrieren diese in Ihre bestehende IT-Landschaft. Sie profitieren von einer Komplettlösungen aus einer Hand – mit der Sicherheit, dass unser Prozessdenken nicht beim Warenausgang des Lagers endet, sondern CGM den Gesamtblick auf alle klinischen Prozesse mitdenkt. Auf Basis des langjährigen Branchenfokus und eindrucksvoller Projektkonzeptionen und -implementierungen bieten die CGM-Logistik-Consultants wertvolle Best-Practice-Erfahrung aus dem klinischen Logistikumfeld – dieses Wissen steht für zukünftige Projekte „abholbereit“ zur Verfügung. Nutzen Sie es – fordern Sie uns heraus!

Funktionshighlights:

Stammdatenqualität

Die Voraussetzung eines effizienten ERP-Systems.

Der Einkauf eines Krankenhausverbundes ist zu einem großen Teil seiner Zeit damit beschäftigt, die besten Preise und Konditionen mit seinen Lieferanten auszuhandeln. Je nach Organisation des Einkaufs bietet das SAP- System die Möglichkeit Konditionen auf unterschiedlichen Ebenen bzw. Ausschreibungsregionen – zentral, regional oder lokal – zu hinterlegen, sodass die Preispflege für das einzelne Haus auf ein Minimum reduziert werden kann.

Damit eine derartig flexible Bezugsquellenfindung realisiert werden kann ist es unumgänglich, die Stammdatenpflege zu zentralisieren, um ein qualitativ hochwertiges Niveau sowohl bei Materialstammdaten als auch bei Infosätzen (Lieferantendaten zu einem Material) erreichen und halten zu können.

Gut gepflegte Stammdaten gewährleisten nicht nur eine effiziente, problemlose Abwicklung von Prozessen, sondern erhöhen auch das Potential für:

  • automatische Bestellerzeugungen aus Bestellanforderungen
  • workflowunterstützte, automatische Rechnungseingangsbuchungen
  • technologieunterstützte Prozessabwicklungen (Scanner, Datenbrillen, etc.)
  • Standardisierungen aufgrund besserer Vergleichsmöglichkeiten
  • und vieles mehr…

Lagermanagement

Logistik-Automatisierung reduziert Lager- und Verteilkosten.

Die Organisation und Verwaltung Ihrer Lager ist für den planmäßigen effizienten Ablauf aller Logistikvorgänge innerhalb eines Krankenhauses unentbehrlich geworden. Die SAP-Anwendung Lagerverwaltung (Modul WM) bietet Ihnen flexible automatisierte Unterstützung bei der Abwicklung sämtlicher Warenbewegungen und der Verwaltung der Bestände in Ihrem Lagerkomplex.

SAP WM unterstützt die Abläufe in Ihrem Lager insbesondere mit folgenden Funktionen:

  • Definition und Verwaltung komplexer Lagerstrukturen sowie Optimierung der Nutzung von Lagerkapazitäten
  • Optimierung des Materialflusses mit Hilfe moderner Einlagerungs- und Auslagerungsverfahren
  • Schnelle und einfache Bearbeitung von Wareneingängen, Warenausgängen und Umlagerungen

Lagerbestände lassen sich grundsätzlich mit der SAP-Bestandsführung und Inventur (Modul MM) bestens verwalten, doch MM kann nur den Gesamtbestand eines Materials für einen Lagerort führen und für einen fix hinterlegten Lagerplatz anzeigen. Ist ein Lager relativ klein und übersichtlich, reicht das Modul MM vollkommen für die Bestandsführung aus. Das WM (Warehouse-Management) hingegen bietet die Möglichkeit, Bestandsmengen eines Materials auf allen Lagerplätzen in komplexen Lagereinrichtungen zu verwalten. So können Sie mittels SAP WM die Nutzung sämtlicher Lagerplätze optimieren, Paletten mehrerer Standorte (am klinischen Campus oder auf anderen verbundenen Krankenhausstandorten) in chaotisch geführten Lagern mischen und stets genau feststellen, wo sich ein bestimmter Bestand eines Materials im Lagerkomplex befindet.

Logistikzentren

Moderne IT öffnet neue Dimensionen zur Synergienutzung im Logistikmanagement.

SAP-Software bietet außergewöhnliche Möglichkeiten zum Aufbau von effektiven Transportketten, die nahtloses Warenhandling ermöglichen. Die Optimierung der logistischen Abläufe führt zur deutlichen Verkürzung der Waren-Lieferzeiten, der Erhöhung der Automatisierung.

All dies bedingt natürlich höchst professionelle Prozess- und Workflowplanung.

Aufbauend auf dem Erfahrungsschatz zahlreicher Projekte unterstützen wir heute eine Vielzahl von logistischen Geschäftsprozessen durch umfassende mobile Lösungen für die Abwicklung von Einlagerungen, Auslagerungen und Transporten.

Darüber hinaus werden auch Subsysteme wie Kommissionierautomaten und Transportleitsysteme in die SAP–Prozessketten miteingebunden, unabhängig davon, ob für die Kommissionierprozesse Abläufe des Warehouse-Managements oder des Apothekenmanagements eingesetzt werden.


Eigenfertigung in der Apotheke

SAP PP als umfassendes Tool für Produktion und Qualitätskontrolle.

Standardrezepturen werden im SAP ERP-System mittels Stücklisten abgebildet und entweder aufgrund von Planaufträgen aus der Disposition oder durch direkte Erfassung eines Fertigungsauftrages gefertigt.

Die Disposition für Fertigerzeugnisse, die auf Lager liegen, erfolgt genauso wie bei den anderen Lagermaterialien. Im Fertigungsauftrag sind als Komponenten die in der Stückliste hinterlegten Materialien eingetragen. Diese in den Stücklisten hinterlegten Rohstoffe können plangesteuert disponiert werden, wodurch die Bestellanforderungen oder Planaufträge aufgrund der vorhandenen Fertigungsaufträge und Planaufträge generiert werden.

Nach Abschluss der Produktion und Qualitätskontrolle erfolgt die Rückmeldung des Fertigungsauftrages, die sowohl die Wareneingangsbuchung des Eigenfertigungsmaterials als auch die Warenausgangsbuchung der Rohstoffe auslöst.

Einzelfertigungen der Apotheke werden in der Regel nicht mittels SAP Produktionsplanung durchgeführt. Dafür werden häufig vereinfachte Prozesse im Modul Apothekenfertigung genutzt, die teilweise ohne Stücklisten und Rückmeldungen auskommen.

Verkaufsprozesse in Spitälern

Von Medikamentenfakturierung bis hin zum Verkauf von Leistungen an externe Kunden.

In Krankenhäusern gibt es mittlerweile vielfältigste Anforderungen, die über Kundenaufträge und Fakturierungsprozesse im SAP SD (Vertriebsmodul) abgewickelt werden können. Dazu zählen insbesondere

  • die Fakturierung von weiter verrechenbaren Medikamenten an Krankenkassen
  • der Verkauf von Materialien, Medikamenten und Speisen an externe Kunden
  • die Belieferung von verbundenen Krankenanstalten

In Abhängigkeit vom jeweiligen Geschäftsprozess werden flexibel Kostenstellenverbräuche von Ambulanzen in Kundenaufträge übertragen, statistische Aufträge als Zusatzkontierungsobjekte hinterlegt, Kundenbestellungen in Terminaufträge überführt, Materiallieferungen angelegt, Streckenpositionen via BANFen bestellt und Einzel- bzw. Sammel-Fakturen erzeugt.

Gerade durch die Verwendung von Standardpreisen des Apothekerverlages als Basis für Preislisten kann die Preispflege zu einem hohen Maße automatisiert werden.