CGM HEALTHMONITOR

Aktuelle Umfrage I März 2015

eHealth-Gesetz

Der mit Spannung erwartete Referentenentwurf für das sogenannte E-Health-Gesetz (Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesund­heitswesen) liegt vor. Wir würden von unseren Ärzten gerne wissen, wie sie zu den Inhalten dieser Gesetzesvorlage stehen.

1. Mit dem E-Health-Gesetz ist das Ziel verbunden, die Digitalisierung des Gesundheitswesens zu beschleunigen. Mehr Einsatz von IT und Online-Vernetzung sollte vorrangig dazu dienen,

... die Versorgungsprozesse zu verbessern.


Hausarzt: 18,5%
Facharzt: 21,2%

... das Gesundheitswesen zu entbürokratisieren.


Hausarzt: 13,0%
Facharzt: 16,7%

... den Verwaltungsaufwand in der Praxis zu vereinfachen.


Hausarzt: 44,6%
Facharzt: 37,8%

... die Kommunikation zu Kolleginnen und Kollegen verbessern.


Hausarzt: 21,2%
Facharzt: 21,2%

... die Kommunikation mit den Patienten zu verbessern.


Hausarzt: 2,7%
Facharzt: 3,2%

2. Zukünftig sollen vor allem medizinische Mehrwertanwendungen und Telemedizin Ärzte und Kliniken unterstützen. Im Gespräch sind u.a. folgende medizinische Mehrwertdienste. Bitte geben Sie uns ihre Einschätzung zu deren Nutzen für das Gesundheitswesen.

2.1. Elektronischer Arztbrief (Skala von 1 (nicht hilfreich) bis 10 (sehr hilfreich))

Hausarzt

1: 9,2%
2: 3,8%
3: 2,7%
4: 2,2%
5: 8,7%
6: 6,5%
7: 9,8%
8: 15,2%
9: 6,5%
10: 35,3%

Facharzt

1: 10,3%
2: 4,5%
3: 5,1%
4: 3,2%
5: 6,4%
6: 4,5%
7: 7,7%
8: 12,8%
9: 10,9%
10: 34,6%

2.2. Elektronischer Medikationsplan (Skala von 1 (nicht hilfreich) bis 10 (sehr hilfreich))

Hausarzt

1: 12,0%
2: 6,0%
3: 1,6%
4: 3,8%
5: 13,6%
6: 6,5%
7: 7,6%
8: 12,5%
9: 6,5%
10: 29,9%

Facharzt

1: 12,2%
2: 7,1%
3: 3,8%
4: 5,1%
5: 9,6%
6: 3,2%
7: 8,3%
8: 16,0%
9: 8,3%
10: 26,3%

2.3. Elektronische Entlass-Briefe vom Krankenhaus /Entlassmanagement (Skala von 1 (nicht hilfreich) bis 10 (sehr hilfreich))

Hausarzt

1: 6,0%
2: 4,3%
3: 1,6%
4: 2,2%
5: 8,2%
6: 4,9%
7: 9,2%
8: 14,7%
9: 12,0%
10: 37,0%

Facharzt

1: 9,0%
2: 3,2%
3: 3,8%
4: 1,3%
5: 5,8%
6: 0,6%
7: 12,2%
8: 14,7%
9: 13,5%
10: 35,9%

2.4. Telemedizinische Leistungen (Skala von 1 (nicht hilfreich) bis 10 (sehr hilfreich))

Hausarzt

1: 26,1%
2: 8,7%
3: 9,8%
4: 7,6%
5: 11,4%
6: 8,7%
7: 10,9%
8: 7,6%
9: 3,3%
10: 6,0%

Facharzt

1: 19,2%
2: 10,3%
3: 7,1%
4: 7,1%
5: 11,5%
6: 12,2%
7: 9,6%
8: 11,5%
9: 4,5%
10: 7,1%

2.5. Arzneimitteltherapiesicherheits-Check (Skala von 1 (nicht hilfreich) bis 10 (sehr hilfreich))

Hausarzt

1: 15,8%
2: 4,9%
3: 8,7%
4: 2,7%
5: 13,6%
6: 9,2%
7: 9,8%
8: 9,8%
9: 6,5%
10: 19,0%

Facharzt

1: 10,9%
2: 6,4%
3: 9,6%
4: 7,7%
5: 12,8%
6: 8,3%
7: 7,7%
8: 14,1%
9: 4,5%
10: 17,9%

2.6. Notfalldatensatz (Skala von 1 (nicht hilfreich) bis 10 (sehr hilfreich))

Hausarzt

1: 9,2%
2: 2,7%
3: 4,9%
4: 6,5%
5: 12,0%
6: 5,4%
7: 8,2%
8: 14,7%
9: 8,2%
10: 28,3%

Facharzt

1: 8,3%
2: 6,4%
3: 5,1%
4: 2,6%
5: 10,3%
6: 9,6%
7: 6,4%
8: 11,5%
9: 9,6%
10: 30,1%

2.7. Elektronische Fallakten (eFA) für die sektorenübergreifende Zusammenarbeit bspw. zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten (Skala von 1 (nicht hilfreich) bis 10 (sehr hilfreich))

Hausarzt

1: 16,3%
2: 9,8%
3: 5,4%
4: 4,9%
5: 12,0%
6: 7,6%
7: 6,0%
8: 15,8%
9: 7,1%
10: 15,2%

Facharzt

1: 15,4%
2: 9,0%
3: 6,4%
4: 6,4%
5: 8,3%
6: 10,3%
7: 9,6%
8: 12,8%
9: 5,8%
10: 16,0%

3. Online-Arztbriefe sollen zunächst für zwei Jahre mit 55 Cent je online versendetem Brief vergütet werden. Wie stehen Sie zu dieser Förderung?

A. Die Investitionen in eine sichere Online-Vernetzung sind hoch, – 55 Cent reichen nicht aus.

Hausarzt: 53,8%
Facharzt: 60,3%

B. Zusatzkosten entstehen nicht. Eine Vergütung mit 55 Cent ist damit unnötig und nimmt anderen Kollegen Honorar weg.

Hausarzt: 13,6%
Facharzt: 10,9%

C. Ich finde eine Förderung in dieser Höhe angemessen, sie entspricht der Vergütung des papiergebundenen Arztbriefes.

Hausarzt: 19,6%
Facharzt: 14,1%

D. Die fehlende Vergütung hat die Ärzte daran gehindert, auf diesem Weg zu kommunizieren. Die Vergütung ist richtig.

Hausarzt: 13,0%
Facharzt: 14,7%

4. Die Telematik-Infrastruktur soll für weitere Anwendungen auch ohne eGK genutzt werden können; auch sollen sonstige (nichtärztliche) Leistungserbringer eingebunden werden - welche Erweiterungen halten Sie für sinnvoll?

Einbeziehung von Pflegeeinrichtungen

Hausarzt: 41,8%
Facharzt: 33,3%

Einbeziehung von Apotheken

Hausarzt: 54,3%
Facharzt: 51,9%

Einbeziehung Physiotherapeuten

Hausarzt: 3,8%
Facharzt: 14,7%