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CGM-Zukunftsprojekte

CGM-Zukunftsprojekte

Medikationsplan PLUS

Medikationsplan PLUS

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie soll das Forschungsteam im Projekt Medikationsplan PLUS Optimierungspotentiale des bundeseinheitlichen Medikationsplanes – BMP – in Aspekten der Lesbarkeit, der Verständlichkeit und der Anwendungsfreundlichkeit aus Sicht der Patientinnen und Patienten und auch Leistungserbringer identifizieren und in einer angepassten Version und Spezifikation entsprechend umzusetzen.

Die elektronische Umsetzung von Medikationsplänen sowie die Entwicklung der dazu notwendigen technischen Lösungen stellen weitere wesentliche Zielsetzungen des geplanten Vorhabens dar.

Der BMP wird mit internationalen semantischen Standards angereichert. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker werden durch die Verwendung einheitlicher Terminologien im Medikationsprozess unterstützt. Das Risiko für Fehlinterpretationen und daraus resultierenden fehlerhaften therapeutischen Entscheidungen wird auf dieser Basis minimiert.

Der Einsatz einheitlicher semantischer Bezugsysteme (Terminologien, Klassifikationen) stellt die fehlerfreie Interpretation der Medikationspläne sicher und liefert insgesamt einen wichtigen Betrag zur Verbesserung des intersektoralen Medikationsprozesses und der Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit.

Förderkennzeichen: EFRE-0800216

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FALKO.NRW

FALKO.NRW

Abgeschottete IT-Systeme, proprietäre Formate und semantisches Sprachgewirr stehen noch immer einer umfassenden einrichtungs- und sektorübergreifenden Vernetzung medizinischer Versorgungsprozesse und – damit verbunden – einer durchgängigen und bedarfsgerechten Berücksichtigung differenzierter Patienten- und Behandlungsinformationen im Wege. Dabei sind in den zurückliegenden Jahren mit den IHE-Formaten („Integrating the Healthcare Enterprise"), elektronischen Fallakten auf EFA 2.0-Basis, der Kommunikationsstruktur des Westdeutschen Teleradiologieverbundes (TRV) und einrichtungsinternen Mechanismen zur Datenintegration wesentliche Elemente zur Lösung dieses Problems entwickelt worden – dies wiederum mit starker und teilweise führender Beteiligung nordrhein-westfälischer Einrichtungen und Unternehmen.

Das Vorhaben FALKO.NRW will nunmehr den nächsten großen Schritt gehen, nämlich das etablierte Netzwerk des TRV mit den entstehenden EFA-Providerstrukturen auf IHE-Basis in Versorgungssituationen experimentell verknüpfen und die Grundlagen für ein landesweites Netzwerk zur interoperablen telemedizinischen Falldatenkommunikation in Nordrhein-Westfalen schaffen. Dieses Ziel soll in einem einzigartigen Verbund gesundheitsversorgender, wissenschaftlicher und industrieller Kompetenzen verfolgt werden.

Die CompuGoup ist mit Ihrer Sparte CGM Clinical Deutschland GmbH zusammen mit der contec GmbH für das Teilprojekt Virtueller Case Assistant (VCA) verantwortlich – eine Softwarelösung als Unterstützungsinstrument für den jeweiligen medizinischen Versorger innerhalb der Versorgungskette. Das Teilprojekt zielt zunächst auf die intersektorale Kommunikation ab und greift dafür auf unterschiedliche Informationsquellen zurück und nimmt eine individualisierte, patientenbezogene Analyse vor. Das Vorschlagswesen des VCA ist so gestaltet, dass eine Zusammenstellung aktueller Informationen stets den kommenden Versorgungsschritt bestimmt – wie standardisierte Informationsweitergabe, Folgeterminvereinbarungen, Therapieempfehlungen bis hin zu Wechselwirkungskontrollen von Medikamenten.

Förderkennzeichen: EFRE-0800220

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Telemedizinische Information
bei medizinischen Notfällen (T.I.M.E.)

Telemedizinische Information bei med. Notfällen (T.I.M.E.) Telemedizinische Information bei medizinischen Notfällen (T.I.M.E.)

Übergreifendes Ziel des Projektes ist es, die Qualität, Sicherheit und Effizienz der Notfallversorgung mit Hilfe innovativer und nutzerorientierter Informations- und Kommunikationslösungen flächendeckend zu erhöhen. Hierzu soll zum einen untersucht werden, wie der Anlage- und Ausleseprozess ärztlich validierter Notfalldatensätze möglichst optimal gestaltet werden kann und welcher Benefit von den Notfalldatensätzen zu erwarten ist. Zum anderen soll untersucht werden, wie notfallmedizinisch relevante Patientendaten für Patientengruppen, die keinen Anspruch auf eine elektronische Gesundheitskarte haben (z.B. Privatversicherte) sicher verfügbar gemacht werden können. Auf diese Weise sollen der Nutzen und die Verfügbarkeit von Notfalldatensätzen erhöht und Informationsdefizite in der Notfallversorgung abgebaut werden. Zum anderen soll im Rahmen des Projektes ein umsetzungsfähiges Konzept zur telematischen Unterstützung der Schockraumversorgung in regionalen und lokalen Traumazentren durch überregionale Traumazentren entwickelt und evaluiert werden. Hierdurch sollen die derzeit noch bestehenden Qualitätsunterschiede im Bereich der Schwerverletztenversorgung abgebaut und eine hochqualitative und spezialisierte Schwerverletztenversorgung in die Fläche gebracht werden.

Förderkennzeichen: EFRE-0800200

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I/E-Health NRW – Intersektorale Vernetzung

I/E-Health NRW – Intersektorale Vernetzung

Das vom Land und EU geförderte Projekt entwickelt unter dem Leitmotto „Hand in Hand bestens versorgt“ die IT-Infrastruktur für eine sektorenübergreifende und interdisziplinäre Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen. Das Projekt ist in vier Modellregionen aufgeteilt: Düren/Aachen, Dortmund, Borken/Ahaus und Münster/Kreis Warendorf. In jeder Region soll eine elektronische Fallakte, der eARZTBRIEF und KV Connect als Transportweg zum Einsatz kommen.

Konkretes Ziel des Projektes der Gesundheitswirtschaft ist es, existierende sektorenspezifische Insellösungen für den übergreifenden Austausch von elektronischen Daten mittels einer gemeinsamen IT-Infrastruktur und standardisierter Schnittstellen für eine multiprofessionelle und interdisziplinäre Versorgung nutzbar zu machen und damit die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu verbessern.

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Arzneimittelkonto NRW –
Für eine sichere Arzneimittelversorgung

Arzneimittelkonto NRW – Für eine sichere Arzneimittelversorgung

Sechs führende Akteure des Gesundheitswesens arbeiten seit April 2016 gemeinsam an einem erweiterten „Arzneimittelkonto NRW“. Ziel ist es, auf Basis der positiven Ergebnisse des Vorprojektes den Nutzen eines zentralen Kontos für Arzneimittel durch die Einbindung weiterer Leistungserbringer zu optimieren.

Im Rahmen des vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten, über drei Jahre laufenden Projektes „Multidisziplinäre Arzneimittelversorgung und Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) für ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen“ (kurz Arzneimittelkonto NRW) werden Ärzte, Apotheken und Pflegeheime in ihrer Zusammenarbeit digital unterstützt und Patienten sowie ihre Angehörigen aktiv mit einbezogen. Auf diese Weise sollen die Lebensqualität der Patienten verbessert und die Versorgungsprozesse optimiert werden. Speziell ältere und chronisch kranke Menschen, die sehr häufig mehrere Medikamente einnehmen müssen, profitieren von der erhöhten Arzneimitteltherapiesicherheit.

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asylakte – Die Gesundheitsakte für Geflüchtete

asylakte – Die Gesundheitsakte für Geflüchtete

Die Gesundheit ist das höchste Gut eines Menschen und besonders schutzbedürftig. Bei der medizinischen Versorgung von Geflüchteten treten dabei oft Hürden auf. So werden Untersuchungen nicht zentral dokumentiert und weiterbehandelnde Ärzte erhalten oft keine Vorinformationen zu den bereits erhobenen Gesundheitsdaten. Doch gerade diese Vorinformationen bilden eine verlässliche Basis für eine erfolgreiche medizinische Folgebehandlung der Geflüchteten.

Durch die Gesundheitsakte für Geflüchtete kann einfach und jederzeit digital auf die passwortgeschützten Gesundheitsdaten zugegriffen werden. Die Teilnahme ist freiwillig und die Daten bleiben vertraulich. Der Geflüchtete – und niemand sonst – ist Herr seiner Daten. Der Geflüchtete bestimmt selbst, wer Zugriff auf seine Gesundheitsakte bekommt. Für die Sicherheit der sensiblen Gesundheitsdaten sorgt die mehrfach patentierte und vom TÜV geprüfte Sicherheitstechnik.

ARMIN - Die Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen

ARMIN - Die Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen

Der Sächsische und der Thüringer Apothekerverband (SAV, ThAV), die Kassenärztlichen Vereinigungen in Sachsen und Thüringen (KVS, KVT) und die AOK PLUS haben gemeinsam am 1. April 2014 die Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen „ARMIN“ gestartet.

Seit dem 1. Juli 2016 wird das dritte Modul und Herzstück von ARMIN umgesetzt: das Medikationsmanagement. Mit ARMIN soll die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelversorgung erhöht werden.

Das Versorgungsangebot fördert eine sichere und korrekte Einnahme der Medikamente und verbessert die Therapietreue von chronisch kranken Patienten im Rahmen eines gemeinsamen Medikationsmanagements von Arzt und Apotheker.

Die regelmäßige Kontrolle einer Medikation hilft, Fehleinnahmen beim Patienten zu vermeiden. Für eine sichere und noch bessere Medikamentenversorgung haben die Vertragspartner das Versorgungsangebot „ARMIN“ entwickelt.