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01. September 2017, Koblenz

Innenminister Roger Lewentz zu Gast bei der CompuGroup Medical SE

Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben – Infrastruktur verbessern: Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz besuchte am 31. August 2017 die CompuGroup Medical SE (CGM) in Koblenz. Im Fokus des Besuchs: Die Digitalisierung des Gesundheitswesens und die damit verbundenen Anforderungen an die Infrastruktur in Rheinland-Pfalz.

Die Durchdringung von digitalen Technologien und Diensten wird nicht nur die Gesundheitsversorgung verändern. Sie stellt auch große Herausforderungen an unsere digitale Infrastruktur und an den Datenschutz. „Bei der Digitalisierung im Bereich von Wirtschaft und Unternehmen, speziell im Gesundheitswesen, geht es um nicht weniger als die Garantie der langfristigen Verfügbarkeit, Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität von äußerst schützenswerten Daten“, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz, in dessen Haus unter anderem die Förderung des Breitband-Ausbaus angesiedelt ist. „Um gerade auch im ländlichen Bereich elektronische Angebote, wie beispielsweise Telemedizin verfügbar zu machen, müssen wir unsere Pläne zum Breitbandausbau weiter konsequent und mit hoher Taktzahl umsetzen“, betonte der Minister.

„Eine verbesserte und ganz auf den Einzelnen zugeschnittene Versorgung mit entsprechenden Therapien kann letztlich nur mithilfe von intelligenten und vernetzten Lösungen entstehen. Nur mit einem Teilausschnitt der Patientenhistorie, wie ihn der einzelne behandelnde Arzt hat, ist das nicht mehr zu bewältigen“, sagte Frank Gotthardt, CEO und Vorstandsvorsitzender der CompuGroup Medical SE, Koblenz. „Wir brauchen nicht nur die Verfügbarkeit hoher Bandbreiten, sondern auch länderübergreifende einheitliche Datenschutzregelungen“, so seine Forderung an den Minister.

Telematikinfrastruktur schafft Grundlage für sichere Digitalisierung

Eine hochsichere, flächendeckende Vernetzung zwischen allen Beteiligten ist eine zentrale Voraussetzung für die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen. Erst die Telematikinfrastruktur (TI) schafft diese notwendige technologische Basis für den Austausch medizinischer Informationen. „Aufgrund ihrer enormen Sicherheitsstandards, welche sie für den Datenaustausch und die Authentifizierung bietet, zählt die TI zu den modernsten Infrastrukturprojekten dieser Art weltweit. Keine andere Technologie bietet gleichermaßen Sicherheit beim Datenaustausch und eine derart hohe Verlässlichkeit hinsichtlich der Authentizität der Teilnehmer“, erläuterte der CEO des einzigen Unternehmens, welchem es bislang gelungen ist, diese Sicherheitsstandards in eine funktionierende Technik umzusetzen. Die digitale Datenautobahn wird zum Beispiel für den dringenden Bedarf eines modernen und sicheren Austauschs von Behandlungsdaten benötigt. Stand heute, werden Diagnosen und Überweisungen zwar vom Arzt am PC erfasst, der Austausch erfolgt oft noch über ausgedruckte Dokumente, per Fax oder DVD und CD. Diese Medienbrüche führen zu hohen Kosten und Fehlern.

Die TI wird außerdem die Basis für zahlreiche patientenzentrierte eHealth-Lösungen, wie beispielsweise die webbasierte elektronische Patientenakte, als Herzstück aller kommenden TI-basierten Anwendungen. Die Menschen verlangen heute mehr Teilhabe an Entscheidungsprozessen, vor allem den Medizinischen. Sie wollen besser und umfangreicher informiert sein und sie wollen Sicherheit und Verlässlichkeit für ihre Daten. Dazu brauchen sie die notwendige Basis und passgenau Instrumente.

Gute Versorgung dauerhaft sichern und Innovationsstandort stärken

Minister Lewentz und CEO Frank Gotthardt waren sich einig, dass gute IT eine Querschnittsaufgabe ist, bei der alle an einem Strang ziehen müssen. Dazu zählen unter anderem die Schaffung der nötigen Infrastruktur, aber auch Maßnahmen zur weiteren Attraktivitätssteigerung des Standorts Rheinland-Pfalz für gut ausgebildete und innovationsstarke Arbeitskräfte. „Gute IT kann dazu einen wesentlichen Beitrag leisten und wir sind froh, dass wir mit der CGM ein Unternehmen in der Region haben, welches bestens für die Umsetzung aufgestellt ist“, so Lewentz zum Abschluss seines Besuches.

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