Please enable Javascript!

ELGA für Ordinationen

ELGA für Ordinationen.

Jetzt die Anbindung organisatorisch vorbereiten!


Neben zahlreichen ÄrztInnen sind es vor allem chronisch kranke PatientInnen, PensionistInnen und gebildete junge ÖsterreicherInnen, die sich ein System wie ELGA dringend wünschen. Darüber hinaus wird ELGA auch von den Bundesländern, der Sozialversicherung, der Patientenanwaltschaft und vielen Selbsthilfegruppen begrüßt. Aktuelle Umfragen bestätigen, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung ein System wie ELGA wünscht – Trotz teilweise verbreiterter (und aus Laiensicht aufgrund der in der Öffentlichkeit mangels Kommunikation vorherrschenden Intransparenz vollkommen berechtigter) Skepsis gegenüber Datenschutzbedenken fordern BürgerInnen den Einsatz moderner Technologien zur Unterstützung des höchsten Guts der Menschheit: der Gesundheit. Die Frage ist nicht „ob“ sondern „wie“ moderne Technologien unsere Lebensqualität um Sinne der Gesellschaft verbessern sollen.

Die e-card als Schlüssel

Unabhängig davon, in welchen Gesundheitseinrichtungen (z.B. Spitäler, Labors) Patientenbefunde in Österreich abgespeichert sind, bündelt ELGA diese patientInnenbezogen. Die e-card ist dabei ein Schlüssel: Durch Stecken der e-card in der Ordination kann die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt für vier Wochen legitimiert auf alle Befunde des Patienten zugreifen. Die Daten werden NICHT zentral gespeichert und bestehende Systeme (e-card) und Gesundheitsnetze werden bestmöglich genutzt. Warum die Befunde und Medikamente nicht einfach auf der e-card gespeichert werden? Da die e-card weder über genügend Speicherkapazität, noch über genügend Sicherheit verfügt: bei Diebstahl, Verlust oder Bruch der e-card wären auch die Befunde verloren. Die e-card wird aber als Schlüssel für den Zugriff auf ELGA verwendet.

Wer welche ELGA-Daten tatsächlich abrufen darf – und wozu...

Ausschließlich ÄrztInnen sowie Gesundheitseinrichtungen, bei denen sich die PatientInnen in sicherer elektronischer Form für ELGA angemeldet haben, können für vier Wochen auf ELGA zugreifen. Sie können im Bedarfsfall Vorbefunde sowie eine Medikamentenübersicht von all jenen PatientInnen in Österreich abrufen, die sich mit der e-card zu einer Behandlung für ELGA anmelden. Dies funktioniert einfach und schnell, die Befunde haben eine einheitliche Optik und einen strukturierten Aufbau, wodurch eine Übernahme in das eigene Dokumentationssystem des Arztes einfach wird. Da eine Integration in die bestehende Software gegeben ist, ist ELGA einfach zu bedienen.

Es handelt sich bei den Befunden um Entlassungsbriefe, Laborbefunde und Radiologiebefunde der letzten zehn Jahre. Darüber hinaus wird mit ELGA eine aktuelle patientInnenbezogene Medikamentenübersicht abrufbar sein. ELGA kann – wie bisher – gemeinsam mit ÄrztInnen praxisbezogen weiterentwickelt werden (Notfalldaten, Anamnese, Impfpass). Auf sonstige Aufzeichnungen oder Dokumentationen in der Praxissoftware, die nicht in einem Befund stehen, ist kein Zugriff möglich.

Apotheken haben nur Zugriff auf die Medikamentenübersicht. Für Arbeitgeber, Behörden, Versicherungen und Chefärztinnen und -ärzte ist der Zugriff auf ELGA verboten und technisch unmöglich. Während Ärztinnen und Ärzte im Bereich der Arbeitsmedizin in Betrieben etc. tätig sind, gilt dieses Verbot auch für diese.

So werden aufwändige Patientenbefragungen und Recherchen deutlich verkürzt – auch die Befunde werden durch ELGA nicht länger oder umfangreicher. Es kommt zu Zeitersparnis, Erhöhung der Patientensicherheit und wesentlich effizienterem Mitteleinsatz, wie fundierte internationale Studien zu vergleichbaren Systemen eindeutig belegen.

PatientInnen haben persönlich über das Internet Zugriff auf ELGA und werden darüber hinaus von Ombudsstellen unterstützt. Sie können Befunde aus- und einblenden, wenn sie sich eine unbefangene Zweitmeinung einholen wollen, oder überhaupt der Speicherung von Behandlungsfällen in ELGA widersprechen (z.B. Schwangerschaftsabbruch). Ausgenommen davon sind jene PatientInnen, die mittes Opt-Out bei Widerspruchstellen oder über das Internet ihre Nicht-Teilnahme an ELGA deklariert haben. Diese datenschutzkonforme Widerspruchslösung (Opt-Out) führt einerseits zu einer hohen Teilnehmerrate und vermeidet andererseits unnützen Verwaltungsaufwand für Ärztinnen und Ärzte. Als Vorbild dient die Regelung der Organspende in Österreich. PatientInnen, die sich von ELGA abgemeldet haben, dürfen nicht schlechter gestellt werden (z.B. Kostenerstattung durch Krankenkassen).

Für ELGA werden höchste Sicherheitsstandards verwendet. Der Datenverkehr läuft ausschließlich über gesicherte Verbindungen und ist zudem verschlüsselt. Die Speicher werden großteils von den Spitälern betrieben und sind über ganz Österreich verteilt. Bei jedem Zugriff wird die aktuelle Berechtigung geprüft und ein Protokoll angelegt. Da immer nur patientInnenbezogen abgefragt werden kann, werden immer nur wenige Daten übertragen. Bei Missbrauch drohen hohe Strafen.

Warum sollen alle ÄrztInnen bei ELGA mitmachen?

Von der Mehrzahl der PatientInnen werden zukünftig Entlassungs-, Radiologie- und Laborbefunde einfach digital abrufbar sein. Entsprechend der ärztlichen Sorgfaltspflicht ist es deshalb geboten, dass ÄrztInnen Vorbefunde aus ELGA abrufen, wenn sie bei der Behandlung benötigt werden, oder einbringen, wenn sie für die weitere Behandlung wesentlich sein können. Das bedeutet aber natürlich auch, dass in vielen Fällen kein Zugriff auf ELGA erforderlich ist. Gerade in einem Notfall kann aber der einfache Zugriff auf Vorbefunde oder eine Medikamentenübersicht lebensrettend sein.

Wie sieht der Zeitplan der ELGA-Implementierung aus?

Startend mit 9. Dezember 2015 sollen alle öffentlichen Spitäler, Kassenärztinnen und -ärzte, Pflegeeinrichtungen sowie Apotheken mit ELGA Zug um Zug verbunden werden. Den Start machen alle Landeskrankenhäuser der Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) in der Steiermark sowie das Krankenhaus der Elisabethinen, die Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz, das Marienkrankenhaus Vorau sowie das Neurologische Therapiezentrum Kapfenberg, die Entlassbriefe, Labor- und Radiologiebefunde der Patienten im ELGA-System speichern. Damit sind mit diesem ersten Schritt bereits 90% der stationären Fälle und über 93% der ambulanten Frequenzen in der Steiermerk abgedeckt.

In Wien starten fünf Abteilungen des Spitals Hietzing mit ELGA. Anfang 2016 werden die anderen Spitäler und Abteillungen des KAV folgen, das AKH als größtes Spital Österreichs dann im Frühjahr. Die anderen Spitäler und Bundesländer sollen im Laufe des Jahres 2016 an ELGA angeschlossen werden. Niedergelassenen Ärzte arbeiten ab Mitte 2016 freiwillig und ab Mitte 2017 verpflichtend mit ELGA.

Mit der sogenannten E-Medikation, die im zweiten Quartal 2016 in der steirischen Region Deutschlandsberg den Probebetrieb aufnehmen soll, werden auch die von Ärzten verschriebenen und von Apotheken abgegebenen Arzneimittel gespeichert.

ELGA-Anbindung für Ordinationen

Eine möglichst einfache und kostenschonende Gestaltung der Einbindung von bestehenden Praxissoftwaresystemen an ELGA ist das erklärte Ziel von CGM. Zur Umsetzung dieses Vorhabens setzen wir auf unser bereits im Zuge der gerichteten Befundübertragung bewährtes Vorgehensmodell. CGM verbindet ÄrztInnen mittels „medical net“-Technologie mit einem ELGA-Bereich deren Wahl. ELGA-Funktionen werden direkt in die individuelle Praxissoftware integriert. Der Arbeitsablauf in der Ordination wird sich dadurch nur geringfügig ändern.

Die Entwicklungsteams unserer Praxissoftware bei innomed, CompuGroup Österreich arbeiten gemeinsam mit unseren Kommunikationsxperten der HCS intensiv daran, einen bestmöglichen Softwarebedienungskomfort zu gewährleisten. Hierbei orientieren wir uns aber nicht nur an den Usability-Richtlinien der ELGA GmbH, sondern verfolgen auch innovative Ansätze, um ELGA-Daten optimal zu nutzen.

Sie sind an detaillierter Information zur Anbindung Ihrer Praxissoftware an ELGA interessiert?

Sprechen Sie mit uns, wir unterstützen Sie auf Basis unsers jahrzehntelangen eHealth-Know-hows!

ELGA-Anbindung

CGM-Media: Testzugänge zu ELGA als erster erhalten

inkl. Infos zur ELGA-Anbindung über die C-Box von CGM!

CGM Arztsysteme Österreich GmbH

CGM Arztsysteme Österreich GmbH

innomed

HCS

Health Communication Service