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ELGA für Ordinationen

ELGA für Ordinationen.

Bis Mitte 2019 flächendeckend.
Auch im niedergelassenen Bereich!


Bis Mitte 2019 wird die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) samt e-Medikation flächendeckend auch im niedergelassenen Bereich im Einsatz sein. Dies sieht der Rollout-Plan vor auf den sich Ärztekammer, Sozialversicherung und Softwarehersteller geeinigt haben.

Ab März 2018 wird nun auch der niedergelassene Bereich mit ELGA ausgestattet. Gestartet wird am 8. März 2018 in der Steiermark mit dem Probebetrieb-Bezirk Deutschlandsberg, in der Folge wird die Software in definierten Etappen über alle österreichischen Bundesländer ausgerollt. Im Juni 2019 soll das Rollout in Wien abgeschlossen sein.

Ein bisher wenig kommunizierter Teil der Gesundheitsakte ist die e-Medikation. Alle rezeptierten Medikamente der an ELGA teilnehmenden Patienten werden nach erfolgtem Rollout allen behandelnden Ärzten (sowie Krankenhäusern) in Form einer Online-Medikamentenliste zur Verfügung stehen.

Die Fragen an den Patienten nach den aktuellen Medikamenten kann damit entfallen. Apotheken sollen auch rezeptfreie Medikamente erfassen, wenn die Gefahr besteht, dass diese Wechselwirkungen auslösen können. Mit der österreichweiten Verwendung von ELGA wird überdies die Voraussetzung für weitere Anwendungen wie den e-Impfpass oder die elektronische Zuweisung geschaffen. Bund, Länder und Sozialversicherungen haben vereinbart, dass diese Anwendungen 2018 entwickelt und zukünftig eingesetzt werden.

Die Softwarehersteller haben sich vehement für eine tragfähige Finanzierungsstruktur der jetzt anlaufenden und künftigen eHealth Projekte eingesetzt. Die Ärztekammer und der Hauptverband haben sich, diesen Forderungen folgend, nun auch auf die Finanzierung der laufenden Software-Wartungsaufwände geeinigt.

Vor der Einführung neuer eHealth Projekte (z.B. Impfplan) erfolgt eine Kosten-Nutzen Analyse wodurch die Finanzierungsstrukturen vor Projektstart geklärt werden müssen. Die niedergelassenen - also freiberuflich tätigen - Ärzte, die Apotheken und Ambulatorien werden beim Einbindung von ELGA in die eigene Software unterstützt. Das Ministerium stellt als Anschubfinanzierung mehr als zehn Millionen Euro zur Verfügung.

e-Medikation als erste Anwendung im niedergelassenen Bereich


In e-Medikation werden alle verordneten und abgegebenen Medikamente, konkret rezeptpflichtige Arzneimittel und auch wechselwirkungsrelevante rezeptfreie Arzneimittel gespeichert. Berechtigte Gesundheitsdiensteanbieter können auf die e-Medikationsdaten ihrer Patienten gesichert zugreifen und sehen unmittelbar, was andere Ärzte verordnet und welche Medikamente sich der Patient in der Apotheke abgeholt hat.

Vorteile für die Patienten

  • Risiko von Wechselwirkungen und Mehrfachverordnungen wird stark reduziert
  • Sicherheit zur richtigen Einnahme der Präparate wird deutlich erhöht
  • Schneller, aktueller Überblick über verordnete Medikamente durch Einsichtnahme in die eigene e-Medikationsliste über das ELGA-Portal
  • Wesentlich bessere Kommunikation der Gesundheitsdiensteanbieter untereinander

Vorteile für Ärzte und Apotheken:

  • Erhebliche Verbesserung der Datenqualität durch Standardisierung der Medikationsdaten
  • Massive Qualitätssteigerung der Therapie
  • Verordnungsentscheidung aufgrund gesamtheitlicher Informationsbasis
  • Unterstützung bei der Prüfung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen
  • Integration der Beteiligten am Medikationsprozess
  • Automatisches Übernehmen in die eigene Software
  • Zeitnahe und hochwertigere Informationen

Der volle Mehrwert durch maßgeblichen Erleichterungen für den Patienten und die Gesundheitsdiensteanbieter ist natürlich erst dann gegeben, wenn die e-Medikation flächendeckend eingesetzt wird!

Hürdenlos:
Über die C-Box mit ELGA verbunden


Ordinationssoftware kann mit der von CGM entwickelten Kommunikationsschnittstelle "C-Box" an ELGA angebunden werden. Alle erforderlichen Transaktionen Richtung ELGA werden mit der international normierten IHE-Standard durchgeführt. Durch die Auslagerung all dieser Funktionen in die C-Box wird die Komplexität in der lokalen Arztsoftware minimiert, bzw. wenn es technische Probleme mit ELGA gibt, ist die Arztsoftware davon nicht beeinträchtigt.

Der Anwender bekommt von den komplexen Kommunikationswegen wenig mit, da alle Funktionen automatisiert und direkt aus der Arztsoftware angestoßen werden und im Hintergrund passieren. Die C-Box sorgt für die einfache Anmeldung und Authentifizierung des jeweiligen Gesundheitsdiensteanbieters in ELGA und meldet ein aktives Behandlungsverhältnis bei ELGA ein (ELGA-Kontaktbestätigung). Auch der Datenabruf und das Speichern von Daten im CDA-Format (Clinical Document Architecture) in ELGA wird von der C-Box übernommen.

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CGM Arztsysteme Österreich GmbH

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